In der Gerontopsychiatrie werden ältere Patienten (meist ab 65Jahre), die unter psychiatrischen und körperlichen Erkrankungen leiden, gepflegt und betreut. Beraten werden auch deren Angehörige. Die Urkunden und Zeugnisse für die erfolgreiche Weiterbildung zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie erhielten Angelika Bjalas (Senioren-Dependance Ronneburg), Ines Eberlein und Thorsten Fehlinger (Wohnstift Hanau), Tina Wollenschläger (Stadtteilzentrum Hanau), Monka Keil (Altenzentrum Rodenbach), Nadine Kania-Wolf (Seniorenzentrum Steinau) und Beate Stoppel (Wohn- und Gesundheitszentrum Sinntal) von der Institutsleiterin Sonja Jahn und von Robert Steingrübner, dem Geschäftsbereichsleiter Altenpflege der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Zu den Gratulanten zählten auch die Einrichtungsleiter Mario Pizzala vom Wohn- und Gesundheitszentrum in Sinntal und Michael Mandt von der Senioren-Dependance in Ronneburg sowie die Pflegedienstleiterinnen Beate Williges (Seniorenzentrum Steinau), Pia Munjic (Altenzentrum Rodenbach), Beate Wagner (Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau) und Stephanie Kaprol (Wohnstift in Hanau)

Mit diesem neuen Weiterbildungskonzept trägt das Bildungsinstitut den Anforderungen der demografischen Entwicklung der Bevölkerung Rechnung. Institutsleiterin Sonja Jahn bei der Feierstunde für die neuen Fachkräfte: „Unsere Gesellschaft ist geprägt durch einen hohen und wachsenden Anteil alter Menschen. Dadurch steigt auch die Anzahl der psychisch veränderten und dementiell erkrankten alten Menschen in der Altenpflege. Nach Vorausberechnungen wird sich die Zahl bis zum Jahr 2050 auf rund drei Millionen Menschen erhöhen. Davon werden 822.000 Menschen in Pflegeheimen voll- oder teilstationär betreut.

Die notwendige gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung dieser Menschen, die auf einem humanistischen Anspruchsbild basiert, erfordert in der Praxis ein hohes Maß an professionellem Wissen und Können, aber auch an Empathie. „Da die Pflegequalität der gerontopsychiatrischen Fachpflege von der persönlichen Haltung und den Kompetenzen der Pflege- und Betreuungskräfte abhängig ist, ist es wichtig, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeit mit psychiatrisch veränderten alten Menschen eine stabile seelische und körperliche Gesundheit aufweisen, kreativ Probleme lösen können und dadurch zum Wohlergehen der erkrankten Menschen beitragen“, betonte Jahn. Deshalb seien darauf bei der Weiterbildung zur Fachkraft Schwerpunkte gelegt worden.

Die gerontopsychiatrischen Fachkräfte haben zudem Strategien kennengelernt, die es ihnen erleichtert, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Sie haben praktische Erfahrungen im alltäglichen Umgang mit schwierigen Situationen und einem verantwortlichen Umgang mit „Chaos" gelernt. Dabei wurden die eigenen Erfahrungen, das Wissen, die Kompetenzen und die ldeen der sieben Teilnehmerinnen mit einbezogen und weiterentwickelt.

„Wichtige Aufgaben sind auch die Wahrnehmung, Beobachtung, lnterpretation und Dokumentation des Verhaltens und der Stimmungslagen von psychisch veränderten Menschen“, betonte Jahn. Um diese Handlungsanforderung in Übereinstimmung zu bringen, erfordert es eine hohe fachliche Kompetenz. Die Institutsleiterin: „Die Weiterbildung hat die zukünftigen Fachkräfte in der Gerontopsychiatrie auf diese vielfältigen Aufgaben und Methoden vorbereitet.“

Die Fachkräfte der Gerontopsychiatrie wurden bereits während der Weiterbildung an die praktische Umsetzung ihrer Tätigkeit herangeführt, etwa durch eine handlungsorientierte Ausrichtung. Die Weiterbildung umfasste 520 Stunden. Diese teilen sich auf in 400 theoretischen Unterrichtsstunden und 120 Stunden in der Praxis in Form von Praktika im Rahmen der beruflichen Tätigkeit dieser berufsbegleitenden Weiterbildung.

Foto: Die Institutsleiterin Sonja Jahn (Bildmitte, hintere Reihe) und Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner (Bild links) mit den sieben neuen Fachkräften (vordere Reihe) und den Einrichtungsleitern und Pflegedienstleiterinnen der Senioreneinrichtungen der Teilnehmerinnen.


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