Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter

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Rettungsassistenten mit einer mindestens fünfjährigen Berufserfahrung im Rettungsdienst oder in der Notaufnahme einer Klinik haben jetzt in der DRK-Rettungsdienstschule Gelnhausen erfolgreich ihre staatliche Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter abgelegt.

Zuvor hatten sie sich in insgesamt hundert Unterrichtsstunden in der vom DRK-Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern getragenen Bildungseinrichtung weiterqualifiziert und auf die viertägige Ergänzungsprüfung vorbereitet. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die Prüfungen liefen hervorragend“, loben Schulleiter Mirko Scheuplein und DRK-Geschäftsführer Michael Kronberg die Leistungen der künftigen Notfallsanitäter.

Im Vorfeld der Ergänzungsprüfung befassten sich die Rettungsassistenten aus den DRK-Kreisverbänden Gelnhausen-Schlüchtern, Mittelhessen (Vogelsbergkreis), Friedberg und Büdingen sowie von der Feuerwehr Fulda in fünf Workshops und einer Vorbereitungswoche mit fünf Schwerpunktthemen: Initiale Patientenbeurteilung, Untersuchungstechniken und Diagnostik, Immobilisationstechniken, EKG und Rhythmusdiagnostik sowie Pharmakologie. „Die medizinische Versorgung von der Untersuchung bis zur Einleitung stabilisierender Maßnahmen stand hier genauso im Mittelpunkt wie ökonomische Grundlagen im Rettungsdienst, Kommunikationstraining und Interaktion mit dem Patienten“, berichtet Schulleiter Mirko Scheuplein. Ein so genannter Intensivvorbereitungstag direkt vor der viertägigen Ergänzungsprüfung diente der Vorbereitung und dem Abbau von Prüfungsangst – unter anderem durch eine Hypnose von Werner Bluhm, Notfallsanitäter im Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern und Heilpraktiker. Die Ergänzungsprüfung bestand dann aus zwei praktischen Fallbeispielen mit anschließenden Fachgesprächen und einer weiteren mündlichen Prüfung.

Hintergrund: Die klassische dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter für Berufseinsteiger umfasst den Erwerb der Grundlagen für den Einsatz im Rettungsdienst, von Fertigkeiten für die Durchführung und Organisation von Krankentransporten und die Organisation von Notfallpatienten. Ausbildungsziel ist die verantwortliche Übernahme eines Notfalleinsatzes. Deshalb werden die Auszubildenden in der Rettungsdienstschule auch fächerübergreifend qualifiziert und lernen besondere Einsatzbereiche kennen, unter anderem in Kliniken und Rettungswachen. Für Neueinsteiger gilt: Voraussetzung für die Ausbildung ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine andere gleichwertige Schulbildung. Nötig sind zudem ein ärztliches Attest und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis. Rettungsassistenten mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung können an der Rettungsdienstschule auch eine Fortbildung samt anschließender Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter belegen. Entsprechende Fortbildungen bietet die Schule in Gelnhausen an.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.rettungsdienstschule-gelnhausen.de und www.drk-gelnhausen-schluechtern.de.

Foto: Die Teilnehmer der Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter in der Rettungsdienstschule des DRK-Kreisverbandes Gelnhausen-Schlüchtern.


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