Ein 14:0-Lauf im ersten Viertel reicht aber nicht aus, sich bereits frühzeitig abzusetzen. Vor allem Jonas Wohlfart-Bottermann setzt sich unter dem Korb immer wieder durch und sorgt für Entlastung. In einer spannenden Endphase treffen auch Phil Scrubb und Shawn Huff ihre Würfe. Mit einem Treffer von Djordje Pantelic geht es dennoch in die Verlängerung, in der sich die Frankfurter dann mit 93:96 (22:28, 17:14, 28:17, 15:23, 11:14) durchsetzen können. Topscorer wird Phil Scrubb mit 25 Punkten, Jonas Wohlfarth-Bottermann schrammt mit 22 Punkten und neun Rebounds nicht nur knapp am Double Double, sondern auch an seiner Karrierebestleistung (23 Punkte) vorbei. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 22. Oktober, um 17:30 Uhr gegen Bayreuth statt. Tickets für alle Heimspiele gibt es über Tel. 069-92887616 oder www.fraport-skyliners.de/tickets

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Das war ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt, bei dem das Momentum mehrfach auf beiden Seiten lag. Im dritten Viertel hat der MBC extrem stark gespielt, im vierten Viertel bin ich wiederum sehr stolz auf das Spiel meines Teams. Insgesamt war es eine schwierige Partie für beide Mannschaften. Der MBC hat erst am Freitag mit Verlängerung gespielt, bei uns standen gestern vier Jungs in der ProB auf dem Parkett.“

Igor Jorovic (Mitteldeutscher BC): „Das war eine schwierige Niederlage für uns, weil wir so wenig Zeit zur Erholung und zur Vorbereitung hatten. Umso stolzer bin ich auf das Level Basketball, was wir heute aufs Parkett gebracht haben mit einer kleinen Rotation und über 45 Minuten. Das Spiel hätte auch zu unseren Gunsten ausgehen können. Glückwunsch an Frankfurt!“

Jonas Wohlfarth-Bottermann: „Hut ab vor dem MBC! Sie haben uns einen großartigen Kampf und einen Schlagabtausch auf Augenhöhe geliefert. Das war glaube ich die dritte Verlängerung innerhalb kurzer Zeit. Sie hatten mit dem Spiel am Freitag auch weniger Vorbereitungszeit als wir. Ich glaube am Ende hatten wir einfach mehr Gas im Tank und konnten das Spiel nach Hause bringen.“

LINK ZUR STATISTIK: http://live.easycredit-bbl.de/data/bbl/428/20868_boxscore.pdf

Kaderinformationen

Niklas Kiel (Gehirnerschütterung) und Daniel Mayr (Knie) können weiterhin noch nicht am Geschehen mitwirken. Der Zeitpunkt ihrer Rückkehr ist weiterhin nicht terminiert.

Startaufstellungen

FRAPORT SKYLINERS: Isaac Bonga, Phil Scrubb, Quantez Robertson, Shawn Huff, Jonas Wohlfarth-Bottermann

Mitteldeutscher BC: Marcus Hatten, Lamont Jones, Jordan Sibert, Kruize Pinkins, Djordje Pantelic

Spielverlauf

Mann der Anfangsphase ist Jonas Wohlfarth-Bottermann. Die ersten acht Punkte gehen allesamt auf das Konto des Centers. Zwei davon sogar per spektakulärem Dunk. Die Gastgeber starten mit einem 12:0-Lauf aber insgesamt besser in die Partie - 12:4 (5.). Mit der Einwechslung von Tai Webster kommt danach aber wieder Ruhe und Treffsicherheit von der Dreierlinie ins Spiel. Ein 14:0-Lauf beschert eine zum 12:18-Führung (7.) Nach der Pause kassiert Spielmacher Hatten bereits sein viertes Foul und erhitzt dabei die Gemüter in der Weißenfelser Stadthalle. Auf Frankfurter Seite kommen immer wieder leichte Unkonzentriertheiten hinzu. Zur Pause beträgt der Vorspruch dennoch drei Zähler – 39:42.

Wieder ist es Jonas Wohlfarth-Bottermann, der zu Beginn der zweiten Halbzeit das Frankfurter Spiel auf seine Schultern nimmt. Trotz eines Dreiers des kurz zuvor eingewechselten Richard Freudenberg gelingt es den Weißenfelsern, die Führung in dieser Phase zu erobern – 53:51 (26.). Auch die wilden Würfe fallen bei den Gastgebern jetzt – 67:59 (30.). In der Viertelpause findet Gordon Herbert aber die richtigen Worte: Mike Morrison eröffnet zunächst per Dunk bevor Shawn Huff drei Dreier nachlegt – 71:70 (34.). In der Folge bieten sich beide Mannschaften einen spannenden Schlagabtausch mit vielen Führungswechseln. Phil Scrubb sorgt in der Endphase für zwei wichtige Dreier; mit der Schlussirene trifft Djordje Pantelic den Korbleger mit der Schlusssirene zur Verlängerung – 82:82.

Diese eröffnet Shawn Huff per Dreier. Jonas Wohlfarth-Bottermann und Quantez Robertson setzen sich anschließend kraftvoll unter dem Korb durch und Phil Scrubb lässt an der Freiwurflinie nichts mehr anbrennen – 93:96.

Alle Augen auf…

Jonas Wohlfarth-Bottermann zeigt gleich zu Beginn des Spiels, dass mit ihm zu rechnen ist. Nach seinem Dunk zu den ersten Punkten gehen auch die nächsten sechs Zähler auf sein Konto. Zur Halbzeitpause stehen bereits 14 Punkte und sieben Rebounds zu Buche. Auch in der zweiten Halbzeit knüpft der Deutsche nahtlos an, weiß sich immer wieder gegen die Center der Gastgeber durchzusetzen. Am Ende stehen 22 Punkte, neun Rebounds und eine Trefferquote von 73% auf dem Statistikbogen. Mit einer Effektivität von 29 hat er den höchsten Wert der Partie.

Duell des Spiels – Tai Webster vs Marcus Hatten

Das Duell der Aufbauspieler wird in diesem Spiel relativ einseitig geführt. Während Tai Webster, erstmals von der Bank kommend, im ersten Viertel bereits neun Punkte auflegt, muss Marcus Hatten zu Beginn des zweiten Viertels bereits mit vier Fouls auf der Bank pausieren. Umso stärker kommt der MBC-Guard aber in der zweiten Halbzeit zurück. Kommt dort auf über 13 Minuten Spielzeit und muss erst in der Verlängerung sein fünftes Foul hinnehmen. Für Tai Webster läuft es in der zweiten Halbzeit dagegen nur noch als Passgeber. Zwei Punkte erzielt der Neuseeländer dort, kassiert aber schon vor der Verlängerung sein fünftes Foul. Am Ende gewinnt der Frankfurter das Duell dennoch für sich. In 27 Minuten kommt er auf elf Zähler, acht Assists und fünf Rebounds. Hatten spielt ebenfalls acht Passvorlagen, kommt aber nur auf vier Punkte.

Highlight des Spiels

Kurz vor der Halbzeitpause setzt Malte Schwarz zum Dreipunktewurf an, doch Tez Airlines hat noch keine Starterlaubnis erteilt und verhindert den Wurf mit Allem, was er hat. Anschließend rettet er denn Ball noch vor dem Aus und leitet den Gegenangriff ein, den Jonas Wohlfarth-Bottermann per Korbleger zum 37:40 erfolgreich abschließt.

Zahlenspiele

40 Rebounds landen in den Händen der FRAPORT SKYLINERS. Auf Weißenfelser Seite landen nur 32.

Durch das bessere Reboundsverhältnis konnten die Frankfurt nach Offensiv-Rebounds 19 Punkte erzielen, der MBC nur acht.

Mit 18 Ballverlusten leisten sich die Frankfurter deutlich zu viele.

Elf Turnover kamen dabei bereits in der ersten Halbzeit zu Stande. Die Gastgeber leisteten sich nur 13 Ballverluste.

Die Zuschauer in der Stadthalle Weißenfels sahen ein Spiel mit 12 Führungswechseln und zehn ausgeglichenen Sequenzen.

Die nächsten Spieltermine

•             HEIMSPIEL - Sonntag, 22.10.2017 um 17:30 Uhr gegen Bayreuth

•             Samstag, 28.10.2017 um 20:30 Uhr in München

•             HEIMSPIEL – Sonntag, 05.11.2017 um 17:30 Uhr gegen Oldenburg


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