Doch ohne die verletzten Mike Morrison, Niklas Kiel und Daniel Mayr fehlen drei nominelle Big Men, die unter dem Korb für Power, Punkte und Physis hätten sorgen können. So bleiben die Frankfurter Jungs zwar immer im Spiel, doch im vierten Viertel findet Bamberg das Wurfglück etwas besser (16:13 – 19:21 – 22:19 – 18:14). Beste Frankfurter sind heute der verbliebene Center Jonas ´WoBo´ Wohlfarth-Bottermann (15 Pkt, 5 Reb, 4 Blk) und Aufbauspieler Tai Webster (19 Pkt, 7 Reb, 3 Ass).

Das nächste Heimspiel

Vor den heimischen Fans spielen die FRAPORT SKYLINERS wieder am Samstag, den 18. November. Um 18 Uhr ist ratiopharm ulm zu Gast in der Fraport Arena. Erhältlich sind Einzeltickets für alle Heimspiele unter Tel 069-92887619 oder im Internet über www.fraport-skyliners.de/tickets.

Die vollständige Statistik gibt es über: http://live.easycredit-bbl.de/data/bbl/420/20905_boxscore.pdf

Stimmen

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Bamberg, sie haben eine wirklich anstrengende Woche hinter sich. Wir hatten eine Chance hier zu gewinnen, aber dann hat Bamberg seine Verteidigung im dritten Viertel entscheidend angezogen. Es ist immer schön, gegen gute Basketballteams in einer schönen Atmosphäre zu spielen. Natürlich bin ich ob der Niederlage enttäuscht, aber wir haben eine gute Einstellung gezeigt. Einige Offensivaktionen haben unsere Verteidigung beeinflusst und Bamberg konnte daraus Kapital schlagen. Wir haben aber zu keinen Zeitpunkt aufgegeben und uns immer zurück gekämpft."

Andrea Trinchieri (Brose Baskets): „Es war ein schweres Spiel. Ich bin jetzt seit vier Jahren in Deutschland und habe bisher eigentlich immer gegen sehr gute Teams von Gordon Herbert gespielt. Sie lassen niemals einfache Spiele zu und es ist immer viel Energie notwendig. Wir waren heute gut und haben eine ordentliche Verteidigung gespielt. Momentan haben wir nicht sehr viel Energie und eine anstrengende Woche liegt hinter uns. Deshalb war es wichtig, dass uns jeder Spieler irgendetwas auf dem Feld geben konnte. Großen Respekt auch an Frankfurt, man muss wirklich viel investieren um die zu schlagen."

Jonas Wohlfarth-Bottermann: „Das war ein ganz schön anstrengendes Spiel heute. Wir haben trotz der kurzen Rotation versucht, das Beste aus dem Spiel rauszuholen und wollten mit viel Energie spielen. Ich denke, wir haben uns gut präsentiert. Am Ende waren wir ein wenig müde. Wir haben uns die ganze Woche auf dieses Spiel vorbereitet, aber leider nicht immer den perfekten Rhythmus gehabt.“

Kaderinfos

Die FRAPORT SKYLINERS mussten ohne Center Mike Morrison in Bamberg ran. Der athletische Big Man zog sich einen Muskelfaserriss in der linken Hüfte zu und musste pausieren. Wie lange der für seine Slamdunks bekannte Amerikaner ausfallen wird, ist noch offen. Auch Niklas Kiel konnte nach überstandener Gehirnerschütterung noch nicht wieder ins Geschehen eingreifen, arbeitet aber weiterhin intensiv an seiner Rückkehr. Für Verstärkung sorgte hingegen Alex Fountain. Der Amerikaner spielt normalerweise für die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der ProB.

Spielverlauf

Der amtierende Meister aus Bamberg fackelt nicht lange und startet druckvoll. Trotz einiger Ballverluste wehren sich die FRAPORT SKYLINERS erfolgreich, verteidigen geschickt und suchen vor allem den Weg unter den Korb – 16:13 nach dem ersten Viertel. Der Start ins zweite Viertel gelingt ausgezeichnet. Isaac Bonga, Richard Freudenberg und ´WoBo´ erarbeiten die 18:22 (13.) Führung. Bamberg spielt fast ausschließlich über ihre lange Garde, beißt sich aber ein ums andere Mal an den mit viel Herz verteidigenden FRAPORT SKYLINERS die Zähne aus. Bis auf zwischenzeitlich neun Punkte (20:29; 17.) kann die Frankfurter Führung ausgebaut werden. Doch die Gastgeber kommen bis zur Halbzeitpause wieder zurück und gehen denkbar knapp in Führung – 35:34.

Zwar gelingen den FRAPORT SKYLINERS zu Beginn des dritten Viertels spektakuläre Aktionen, doch die Punkte erzielen vor allem die Gastgeber. Blitzschnell können sie die Führung in den zweistelligen Bereich ausbauen. Doch Frankfurt steckt nicht auf – im Gegenteil. Mit viel Energie kämpft sich das extrem junge Team wieder ins Spiel und verkürzt zur Viertelpause auf 57:53. Die FRAPORT SKYLINERS verbeißen sich in das Spiel und lassen weiterhin nicht locker! Allerdings finden die Bamberger zum genau richtigen Moment ihr Wurfglück und setzen entscheidende Nadelstiche. Trotz allem Aufbegehren und sich wehren gelingt der Frankfurter Führungswechsel bis zum Ende nicht mehr – 75:67.

Einer für alle, alle für einen

WoBo kämpft für das Team, das Team kämpft für WoBo. Als einziger nomineller Center macht Jonas `WoBo` Wohlfarth-Bottermann den Frankfurter Fels in der Brandungsmitte. Und natürlich versucht Bamberg ihm Fouls anzuhängen und spielen immer wieder über die eigene lange Garde. Doch ´WoBo´ verteidigt geschickt und kann auf die Hilfe seiner Mitspieler bauen. Wie Kletten hängen sich die Frankfurter Verteidiger an die Bamberger Big Men und verhindern so, dass deren Strategie aufgeht. Zur Halbzeit steht für WoBo nur ein Foul in der Statistik, bis zum Ende des Spiels sind es gerade mal zwei.

Highlights des Spiels

Bamberg presst, Bamberg drückt, Bamberg mit viel Druck über das ganze Feld. Und was macht Isaac Bonga? Der macht genau das, was man gegen Druck macht: Gegendruck ausüben. Mit viel Power zieht der geschmeidige 18-Jährige zum Korb, zieht drei Verteidiger und steckt den Ball mit viel Gefühl und langem Arm auf Jonas ´WoBo´ Wohlfarth-Bottermann durch. Der steigt hoch und lässt es ´ins Gesicht´ der Verteidigung krachen – 11:7 (7.)

WOW! Mehr bleibt nach dieser Aktion nicht zu sagen! Phil Scrubb versucht seinen Mitspieler Shawn Huff unter dem Korb anzuspielen. Doch die Bamberger Verteidigung sinkt gut ab und die Hilfe der Gegenseite lauert auf den Ballgewinn. Aber im Rücken der Defensive sprintet Richard Freudenberg Richtung Korb. Scrubb sieht und liest das perfekt, wirft den Ball im optimalen Winkel auf seinen Flügelspieler und der drückt den Ball mit Foul gegen den Verteidiger von oben in den Ring zum 57:52 – und da der Freiwurf auch sitzt, steht es in der 30. Minute 57:53.

Zahlenspiele

Der ein oder andere Dreier zur richtigen Zeit hätte heute das Ergebnis maßgeblich beeinflussen können. Doch wollten nur 29% aller Würfe (4/14) gegen die druckvolle Verteidigung Bambergs durch die Reuse rauschen.

Dass es eine spannende und umkämpfte Partie war, erkennt man zahlreichen Statistiken, bei denen beide Teams dicht beieinander liegen. Am Ende sind es Nuancen, die so ein Spiel drehen und zusätzliche Angriffe ermöglichen: Einen Rebound holt Bamberg mehr (29 zu 28), holen zwei mehr Steals (9 zu 7) und leisten sich zwei Ballverluste weniger (12 zu 14).

Obwohl die FRAPORT SKYLINERS nur mit einem Center spielen, erzielen sie unter den Körben dennoch mehr Punkte als Bamberg. 34 Punkte stehen da 26 gegenüber. Ein gutes Indiz dafür, dass das Team nicht zurückschreckte und die Herausforderung voll annahm.

Die nächsten Spieltermine

•             HEIMSPIEL – Samstag, 18.11.2017 um 18 Uhr gegen Ulm

•             Sonntag, 03.12.2017 um 17:30 Uhr in Erfurt

•             HEIMSPIEL – Samstag, 09.12.2017 um 18 Uhr gegen Bremerhaven


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