Doch mit gutem Schwung aus der Schlussphase des zweiten Viertels schaffen die Frankfurter die Vorentscheidung im dritten Viertel. Zum Ende wird die Partie sogar noch deutlich gewonnen (14:12; 17:24; 10:18; 15:23). Dominantester Spieler ist Phil Scrubb mit 34 Punkten! Der Combo-Guard musste auch viel Verantwortung übernehmen, denn sein Team musste ohne die angeschlagenen Jonas ´WoBo´ Wohlfarth-Bottermann und Shawn Huff auskommen. Zudem verletzte sich in der 28 Minute Richard Freudenberg am Knie und konnte anschließend nicht mehr mitwirken.

Nächstes Heimspiel

Auf gleich zwei Heimspiele in Folge können sich die Fans der FRAPORT SKYLINERS vor Weihnachten noch freuen. Am kommenden Samstag (9.12 – 18 Uhr) kommen die Eisbären Bremerhaven in die Fraport Arena. Eine Woche später, am Sonntag, den 17.12., kommt es um 15 Uhr zum Heimspiel gegen Berlin.

Die vollständige Statistik der Partie gibt es über: http://bit.ly/2BEtBHb

Stimmen

Trainer Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Wir hatten drei Spieler bei der Nationalmannschaft, die mit Krankheit und Jetlag zu kämpfen hatten. Deshalb wussten wir nicht, was zu erwarten ist. Ich bin sehr zufrieden mit der Defensivleistung des Teams. Vor allem Philip Scrubb hat heute gezeigt, dass er nicht nur scoren kann, sondern auch ein Spiel kreieren kann.“

Ivan Pavic (Oettinger Rockets): „Frankfurt hat das Spiel heute verdient gewonnen. Sie haben den Rhythmus des Spiels bestimmt. Wir haben heute defensiv einen Schritt nach vorn gemacht. Offensiv dagegen waren wir zu ängstlich, dafür gibt es mehrere Gründe. Nun gilt es, sich auf das Auswärtsspiel in Bayreuth vorzubereiten.“

Spieler

Phil Scrubb: „Meine Mitspieler haben mich heute immer wieder in gute Position gebracht und mir gute Würfe erspielt. Ich habe mich gut gefühlt und die Würfe genommen. Insgesamt fühle ich mich momentan sehr gut und spiele mit viel Selbstvertrauen. Wir wollen als Mannschaft gegen jeden Gegner gewinnen, da ist es egal, wer von uns spielt. Wir haben ein paar angeschlagene Spieler, aber wir haben auch genug Vertrauen in die Jungs die fit sind und spielen können.“

Johannes Richter: „Es ist natürlich immer was Besonderes, wenn man gegen seinen alten Club spielt. Ich kenne noch den ganzen Stab, Mike, Tez, Phil und die ganzen jungen Deutschen. Wenn wir wüssten, was heute gefehlt hat, dann hätten wir das Spiel gewonnen. Wir wollten es irgendwann in Alleingängen erzwingen. Das kann man gegen Frankfurter aber nicht machen. Sie sind eine sehr kompakte Mannschaft und bestrafen jeden Fehler. Wir müssen als Mannschaft weiter arbeiten und uns finden. Das ist der Schlüssel für uns. Dann werden die Siege schon noch kommen.“

Spielverlauf

Guter Start für die FRAPORT SKYLINERS. Vor allem die Defensive mischt zu Beginn typisch Frankfurter Beton an. Aber die Gastgeber finden Mittel und Wege, sich nach 0:5 Rückstand zurück ins Spiel zu kämpfen und sogar mit einer knappen 14:12 Führung aus dem ersten Viertel zu gehen. Quantez Robertson und Co. verschärfen das Tempo der Partie zu Beginn des zweiten Viertels. Gotha sucht vorwiegend den ehemaligen Frankfurter Ekene Ibekwe und die großen Spieler, um Längenvorteile auszunutzen. Im Gegenzug übernimmt Phil Scrubb mehr Initiative, trifft bis zur großen Pause insgesamt fünf Dreier und sorgt mit seinen bis dato 20 Punkten fast im Alleingang für die knappe 31:36 Führung.

Der Auftakt in das dritte Viertel gestaltet sich für beide Teams schwierig: Ballverluste und Offensivfouls prägen das Geschehen. Das bessere Ende haben die FRAPORT SKYLINERS für sich und bauen ihre Führung entsprechend aus. Da auch die Defensive immer besseren Zugriff auf die Rockets bekommt, steht es vor dem vierten Viertel 41:54. Das Team von Gordon Herbert schafft es, im vierten Viertel die Führung zu halten und keinen Lauf der Gastgeber mehr zu gestatten. Immer dann, wenn Gotha den Ansatz von Konter zeigt, finden vor allem Scrubb, Webster und Robertson, sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten und lautstarken Fans, die passenden Antworten. So endet die Partie zum Schluss deutlich mit 56:77

Spieler der Partie

Es ist fast schon unheimlich, wie cool, unspektakulär und unauffällig 34 Punkte sein können. Den Block nutzen, in Position kommen, die Füße setzen, den Ball bekommen, werfen, treffen, zurück in die Defensive und im nächsten Angriff das Ganze noch mal von vorne. So ungefähr lässt sich das Spiel von Phil Scrubb am heutigen Tag beschreiben. Keine wirklichen Highlights, keine unnötigen Schnörkel. Nur perfekte Wurfbögen und Treffer am Fließband. Basketballerische Fließbandarbeit der schönsten Sorte. Acht von 14 Dreier, sechs von sieben Freiwurfe, zwei von drei aus dem Zweipunktebereich liest sich die Ausbeute aus rund 38 Minuten Einsatzzeit des kanadischen Nationalspielers, der seinen bisherigen Karriere-Bestwert von 26 Punkten heute pulverisierte. Abgerundet wird seine Leistung durch drei Rebounds, zwei Assists und zwei Steals – ein lautstarkes Argument für eine Nominierung zum easyCredit BBL ALLSTAR Game…

Alle Augen auf… Niklas Kiel

Es ist das erste easyCredit BBL Spiel bei dem Niklas Kiel nach seiner Gehirnerschütterung in dieser Saison nennenswerte Spielanteile erhält. Man merkt dem 2.07 Meter großen Power Forward zwar an, dass noch nicht alles wieder so läuft, wie gewollt, aber viele Dinge passen doch schon wieder sehr gut zusammen. Die altbewährte Gordon Herbert´sche Redewendung vom Prozess des besser werden trifft auf den 20-Jährigen im Moment ganz besonders zu. Rhythmus finden, sich wieder an das Tempo gewöhnen und wieder in die System finden, lautet sein klarer Arbeitsauftrag. Mit den FRAPORT SKYLINERS Juniors gewann er zuletzt gegen Würzburg und erzielte dabei 19 Punkte und sechs Rebounds. Die wichtigste Spalte in der Statistik lautet für Kiel heute 15:19 Minuten Einsatzzeit. Die nutzt er für einen Punkt und fünf Rebounds.

Zahlenspiele

Gotha kann zu Hause einfach nicht gewinnen. Die Niederlage gegen Frankfurt war bereits die fünfte Niederlage im fünften Heimspiel. Die FRAPORT SKYLINERS hingegen konnten ihre Auswärtsbilanz hingegen mit 3:3 ausgleichen.

Die starke Frankfurter Verteidigung war heute mal wieder das Grundgerüst für den Sieg. Ein Beispiel für die solide Arbeit: Der erste Dreier der Gastgeber wollte erst in der 17. Minute fallen.

Das Reboundduell ist häufig spielentscheidend. Heute jedoch können die Frankfurter Jungs das Spiel drehen, obwohl Gotha mehr Bälle von den Ringen fischt - 40:31. So konnten sie vor allem in der ersten Halbzeit das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestalten und sich immer wieder zweite Wurfgelegenheiten erarbeiten.

16 Steals erkämpfen sich die FRAPORT SKYLINERS. Ein absoluter Topwert! Vor allem Mike Morrison beweist heute flinke Finger und greift sich gleich fünf Bälle aus den Händen des Gegners.

Die nächsten Spieltermine

•             HEIMSPIEL – Samstag, 09.12.2017 um 18 Uhr gegen Bremerhaven

•             HEIMSPIEL – Sonntag, 17.12.2017 um 15 Uhr gegen Berlin


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