Bad Nauheim geht in Serie 2:0 in Führung

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Mit einem nie gefährdeten 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)-Auswärtssieg in Crimmitschau holten sich die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend den zweiten Sieg in den DEL2-Playdowns und liegen nun mit 2:0 in der Serie vorne.

Eispiraten Crimmitschau - EC Bad Nauheim 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)

"Es war allerdings wie in Spiel eins ein hartes Stück Arbeit", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. "Beide Teams haben sich nichts geschenkt, am Ende waren wir jedoch den Tick dinsziplinierter", während Crimmitschaus Coach John Tripp sagte: "Wir haben wieder zuviele Strafen genommen. Es war kein gutes Spiel von uns, die fehlende Knstanz ist einfach ein Problem bei uns."

Bei den Gästen gab es im Vergleich zu Spiel eins nur eine Änderung, nachdem Dusan Frosch mit Dominik Meisinger die Reihen tauschte, so dass der Deutsch-Tscheche in seinem zweiten Spiel nach überstandener Verletzung wieder im ersten Angriff agieren konnte. Und es war der frühere DEL-Profi, der in der 4. Minute gleich die erste Großchance für die stark aufspielenden Kurstädter hatte: aus dem Slot hielt er nach feinem Pass von Pauli drauf - Ryan Nie zeigte wie am Dienstag jedoch wieder einen seiner sensationellen Saves aus kürzester Distanz. Als Gollenback draußen saß, war es das gewohnt starke Powerplay der Gäste, das durch Radek Krestan die vermeintliche 1:0-Führung brachte, nach Videostudium gab Referee Stefan Vogl (München) den Treffer allerdings nicht - möglicherweise war ein Schlittschuh von Steve Slaton an der Scheibe, was trotz allem eine harte Entscheidung war. Die Hessen ließen sich aber nicht beirren, blieben weiterhin am Drücker und agierten ganz im Crimmitschauer Stil der ersten Partie: man praktizierte heute seinerseits Forechecking, spielte schnelle Pässe nach vorne und war klar das dominierende Team. Die Eispiraten kamen erst in der 16. Minute zur ersten nennenswerten Chance von der blauen Linie, die Mikko Rämö souverän wegfischte. Quasi in der nächsten Szene fiel dann die hoch verdiente Gäste-Führung: Nick Dineen tankte sich auf der linken Seite durch, sah den im Slot stehenden Pauli, der ganz frei seinen eigenen Rebound an Nie vorbei zum längst fälligen Pausenstand einnetzen konnte.

Die Westsachsen kamen mit viel Energie zurück auf das Eis und zu zwei strammen Schüssen von Ciernik (21.) und Schietzold (22.), die jedoch beide keine Probleme für Rämö darstellten. Die Roten Teufel bekamen das Geschehen ziemlich schnell wieder in den Griff und warteten auf die sich bietende Chance zum Ausbau der Führung. Mitte des Spiels kam ein wenig Hektik auf, was in Strafzeiten mündete, wobei vor allem die Gastgeber nach einer fragwürdigen Strafe gegen Ex-Teufel Jason Pinizzotto sehr mit dem Referee haderten. Die Eispiraten schienen hierbei allerdings die Konzentration ein wenig zu verlieren, während die Kurstädter fokussiert blieben und folgerichtig das 0:2 durch Tom Pauker mit dessen zweiten Saisontor markierten, der mit einem Rebound ins lange Eck erfolgreich war (38.). Crimmitschau wollte antworten und spielten nun noch aggressiver auf den Körper, dies kostete allerdings lediglich Kraft und brachte nichts auf dem Scoreboard, so dass es mit dieser komfortablen Zwei-Tore-Führung für die Wetterauer in die zweite Pause ging.

Im letzten Drittel war es zunächst ein offener Schlagabtausch, nachdem die Eispiraten alles nach vorne warfen und durch Körner mit einem Außenpfostenschuss zur größten ETC-Chance kamen. Bad Nauheim spielte weiterhin sehr konzentriert und kam in der 45. Minute durch Charlie Sarault unter dem lautstarken Jubel der zahlreich mitgereisten Fans gar in Unterzahl zum dritten Tor, was natürlich die Vorentscheidung bedeutete. Das Spielgeschehen wog anschließend hin und her, Dineen frei vor Nie sowie Halbauer mit einem Pfostenschuss sorgten für weitere Torszenen, treffen sollten jedoch nur die Gäste, die durch ihren stark auftretenden Kapitän in der 54. Minute mit dem 4:0 alles klar machten.

Am Sonntag kommt es ab 18.30 Uhr nun im heimischen Colonel-Knight-Stadion zu Spiel drei der Serie, mit einem Erfolg würden sich die Hessen gleich mehrere "Matchbälle" erspielen und einen immens großen Schritt in Richtung Klassenerhalt tätigen. Tickets für diese Partie sind nach wie vor online sowie am Sonntag in der Geschäftsstelle und an der Abendkasse erhältlich.

Tore:
0:1 (16:25) Pauli (Dineen, Götz)
0:2 (37:18) Pauker (Johansson, Lange)
0:3 (44:23) Sarault (Ketter) SH1
0:4 (53:54) Dineen (Frosch, Pauli)
Strafminuten: ETC 14 + 10 (Olleff) / ECN 10
Zuschauer: 2.243


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