"Das war eine großartige Mannschaftsleistung und am meisten freut es mich, dass wir an diesem Wochenende vier Powerplaytore geschossen haben", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem "Dreier", der die Hessen zurück auf Tabellenplatz acht klettern lässt.

Die Verunsicherung nach zuletzt fünf Niederlagen aus sechs Partien war den Gastgebern, bei denen neben den bekannten Ausfällen auch Dominik Meisinger nicht einsatzfähig war, in den ersten Minuten deutlich anzuerkennen. Kaufbeuren war gedanklich und körperlich präsenter und traf auch gleich mit dem ersten Schuss durch Karevaara nach nur 125 Sekunden zum 0:1. Der Schock saß tief bei den Kurstädtern, die sich bei Felix Bick bedanken konnten, dass es nach rund zehn Minuten nicht deutlicher für die Allgäuer stand. Doch mit zunehmender Spieldauer nahmen die Roten Teufel das körperbetonte Spiel der Bayern an und boten dem Gegner immer mehr Paroli. Lohn war das erste Saisontor von Max Brandl (16.), der einen Fehler des sonst so stark haltenden ESV-Goalies Stevan Vajs zum verdienten 1:1-Pausenstand nutzte.

Dieses Tor gab den Hausherren sichtlich Auftrieb, denn nun war es ein Match auf Augenhöhe. Es war spielerisch vielleicht nicht immer ein hochklassiges Spiel, aber der Einsatz stimmte auf beiden Seiten, so dass es viele Zweikämpfe - sowie auch Strafen hüben wie drüben gab. Es ging halt um viel, denn mit einem Sieg hätte sich Kaufbeuren deutlich vom EC absetzen können, während die Wetterauer unbedingt die Punkte benötigten. Somit fielen alle drei Treffer im Mittelabschnitt in Überzahl: zunächst brachte der Ex-Teufel Charlie Sarault mit einem satten Handgelenkschuss seine Farben wieder in Front (25.), förmlich ins Tor hinein arbeitete dann Cody Sylvester das Hartgummi (30.) zum erneuten Ausgleich. Wiederum im Powerplay ließ Radek Krestan sein Team in der 36. Minute erstmals in Führung gehen, dieses Resultat nahm man auch mit in die zweite Pause.

Nun hatte also Kaufbeuren den Druck auf seiner Seite, es war aber ausgerechnet ein kapitaler Fehler vom erneut stark haltenden Felix Bick, der Schmidle gar in Unterzahl das 3:3 für den ESVK ermöglichte. Der Bad Nauheimer Goalie wollte mit einem Mann mehr die Scheibe schnell weiterspielen, irgendwie landete das Hargummi aber auf der Kelle des Gäste-Spielers. Bad Nauheim zeigte jedoch Moral und kam durch Sylvester zum 4:3 nach einem starken Antritt des Kanadiers, der zum Spieler des Abends gewählt wurde und wenige Szenen später gar einen Penalty zugesprochen bekam, diesen hielt Vajs jedoch souverän. Die Uhr lief zugunsten der Gastgeber, die die Scheibe immer wieder aus der eigegen Zone brachten, so dass man am Ende die drei Zähler verdient für sich verbuchen kann.

Am Freitag geht es für die Roten Teufel mit dem Heimspiel gegen den Tabellensechsten Dresden weiter in der DEL2 (Spielbeginn 19.30 Uhr).

EC Bad Nauheim - ESV Kaufbeuren 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)
Tore:
0:1 (02:05) Karevaara (Lewis Schäffler)
1:1 (15:32) Brandl (Krestan, Reimer)
1:2 (24:12) Sarault (Ketterer, Karevaara) PP1
2:2 (29:25) Sylvester (Meland, Reimer) PP1
3:2 (35:35) Krestan (Frosch, Sylvester) PP1
3:3 (34:37) Schmidle (Laaksonen, Monteith) SH1
4:3 (50:10) Sylvester (Reimer, Slaton)
Strafminuten: ECN 10 + 10 (Frosch) / ESVK 8
Zuschauer: 1.790


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