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In jeweils einer besonderen Doppelstunde, die von Dr. Andreas Rohrbeck, praktischer Arzt aus Rodenbach, und Jule Thomas, Julia Zymolka und Katharina Benedickt von der Deutschen Herzstiftung durchgeführt wurde, ging es vor allem um die Gefahren und Wirkungen des Rauchens.

Ziel der Veranstaltung, die innerhalb des Suchtpräventionskonzeptes der Schule für die vierzehn 7. Klassen durchgeführt wurde, war es, in einem Alter, in dem die Schülerinnen und Schüler in der Regel noch nicht zu den regelmäßigen Konsumenten von Zigaretten gehören, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären. Sehr anschaulich, mit vielen Bildern, Beispielen, kurzen Filmen und einem Experiment, wurde den Jugendlichen verdeutlicht, welche Gefahren und Folgen das Rauchen mit sich bringt. Gerade das Experiment zeigte, warum bei Rauchern die Lunge schwarz wird. „Eine einzige Zigarette schädigt das Selbstreinigungssystem der Lunge für drei Tage", erklärten die Referenten.

Auch die Gefahren des „Passivrauchens“ standen auf dem Stundenplan. Wie die Referenten erklärten, sei die passive Inhalation von Zigarettenrauch sogar noch ungesünder, als selbst am Glimmstängel zu ziehen. Passivraucher würden demnach doppelt geschädigt, da sie aktiv und passiv den gefährlichen Rauch zu sich nähmen.

Mit der falschen Vorstellung, das immer moderner werdende Shisha-Rauchen sei weniger gefährlich als das Rauchen von Zigaretten, räumten die Referenten ebenfalls auf. Eine Sitzung mit der Wasserpfeife entspreche etwa dem Konsum von 100 Zigaretten. Beim gemeinsamen Rauchen einer Shisha würden vier Raucher also mehr als die gefährlichen Giftstoffe eines Päckchens Zigaretten zu sich nehmen, und das in höherer Dosis und viel kürzerer Zeit, warnten die Fachleute. Durch die Befeuchtung könne der Rauch außerdem noch tiefer in die Lunge gezogen werden. Viele würden das Shisha-Rauchen gar nicht als Rauchen wahrnehmen, sondern vielmehr als coole Freizeitbeschäftigung mit Freunden. Auch auf die Themen E-Zigarette und E-Shisha gingen die Referenten in ihrem kurzweiligen Vortrag ein. Sie zeigten eine E-Shisha und erklärten dabei, dass hier nicht Tabak geraucht werde, sondern Frostschutzmittel mit beigefügten Aromen und Nikotin. Die Schüler reagierten mit verzogenen Gesichtern auf diese Information.

Auch das Thema Cannabis (Marihuana, Haschisch) wurde aufgrund der aktuellen Diskussionen über die Freigabe von Cannabisprodukten aufgegriffen. Während der Veranstaltung stellten die Referenten fest, wie groß doch schon das Wissen der Schülerinnen und Schüler über das Thema ist und wie engagiert sie sich mit Fragen in die Diskussion einbrachten. „Ich werde meinen Eltern von heute berichten, denn meine Mutter raucht und ich mache mir Sorgen um sie“, sagte ein Schüler nach dem Besuch der Veranstaltung.

Alexandra Pinkert, Kerstin Mathie und Kai Nolde, Beratungslehrer  für Suchtprävention an der Kopernikusschule, die die Veranstaltung in die Wege geleitet hatten und an der Schule betreuten, betonten, wie wichtig ihnen diese Aufklärungsaktion sei und welch große Unterstützung die Beteiligung externer Fachleute darstelle. „Von einem Arzt zu erfahren, wie groß die Auswirkungen auf das Leben sein können, wenn regelmäßig geraucht wird, hat einen viel eindrucksvolleren Effekt, als ermahnende Wort von Lehrern oder aus Broschüren“, waren sich die Pädagogen einig. Der Vorsatz der Kinder nach dem informativen Power-Point-Vortrag war jedenfalls groß, nie mit dem Rauchen anzufangen.


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