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In einem farbenprächtigen, spektakulären Musical voller Dramaturgie war zu sehen, wie Franziskus mit dem Tod ringt, um zur Einsicht zu kommen, dass der Tod zum Leben gehört und er ihn annehmen muss, um zu leben. Diese Erkenntnis mündet im Musical in einer Einladung zum Leben, das Leben mit seiner unbändigen Kraft zu spüren und die Lebensfreude zu genießen, weil es kostbar und nicht unendlich ist. Genau dieser Aufruf „Komm´steh auf“ passt zu dem Jubiläumsjahr der Kreuzburg, das unter dem Motto „Ein Weg, der bewegt“ steht, und es wird sicher auch ein bewegtes Jahr werden. Symbolisch dafür werden am darauffolgenden Montag die Musicaldarsteller der Elemente ein Tuch in allen Regenbogenfarben zum Sportplatz tragen. Auf dem Sportplatz stellen Schüler, Lehrer und Mitarbeiter gemeinsam das Logo der Kreuzburg, um anschließend ihre Lebensfreude durch das Werfen von Farbpulver in die Luft zum Ausdruck bringen.

Franziskus stand bereits ein Wortgottesdienst am Beginn der Auftaktveranstaltung im Mittelpunkt. Franziskus war nicht nur für diesen Wortgottesdienst und das Musical Ideengeber und Begleiter, sondern er lebt auch nach seinem Tod im Herzen seiner Brüder und Schwestern weiter, so auch an der Kreuzburg.

Das Musical „Francesco und der Tanz mit dem Tod“ startet mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Im showreichen Auftakt geht es um die Patentierung und Homogenerierung des Menschen. Den Zuschauern wird auf leichte und doch tiefsinnige Art gezeigt, wie der Mensch dadurch der Schöpfung entrissen wird. Auch Franziskus ringt damit. Er erkennt, dass der Tod ein Teil des Lebens ist. Der Tod als hochaktuelles Tabuthema, das gerne verdrängt wird und doch generationenübergreifend interessant ist. Der Tod steht in der Aufführung über allem und doch zerstört er nicht. Mit seiner Akzeptanz kommt Franziskus zu einem farbenfrohen Leben zurück, das im Musical im Sonnengesang durch den Tanz mit den Elementen verkörpert wird. Die goldene Sonne, der silberne Mond, das blaue Wasser, das rot-orange Feuer, der helle Wind, die braune Erde und die grüne Natur, sie alle zeigen sich in ihrer Farbe in wunderschönen Tanzszenen mit Franziskus.

Dargestellt wurden die Elemente und die anderen Musicalfiguren von Schülern, Lehrern und Mitarbeitern des Franziskanergymnasiums Kreuzburg und des exART-Musiktheaters des Franziskus-Gymnasiums Vossenack. Groß war die Überraschung der Zuschauer in Sonne und unter den sogenannten Menschenkriegern auch Mitglieder der Schulleitung zu entdecken. Idee und Text stammten von Clemens Amendt, der das Stück zusammen mit Carina Maier-Grimm, die für die Choreographie zuständig war, einstudierte. Clemens Amendt sagte nach der Aufführung, er sei überrascht, wie tief sich die Darsteller, in der kurzen Probezeit, in ihre Figuren hineinversetzt haben. Die Begeisterung übertrug sich auch auf das Publikum, wie sich im tosenden Applaus erkennen ließ.


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