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Bereits am Dienstagabend zeigte Frau Siefert mit ihrer Gruppe des Jahrgangs 12 das Stück „Du Hitler“ von Kristo Sagor. Im Erzähltheaterstil wurde dabei zum einen Bezug zur Jugend Adolf Hitlers genommen und die Frage "Wie konnte er so werden?" bearbeitet. Beabsichtigte Verwirrung stifteten zum anderen die Hauptfiguren Jessica Stahl, Harald Blender, Mario Gastler und Frank Hüggel, die Merkmale von Hitler aufwiesen und beim Zuschauer die Frage aufwarfen, wo sich auch in unserer Gesellschaft nationalsozialistisches Gedankengut manifestiert.

Das gezeigte Stück war sicher keine leichte Kost, vielmehr war es nötig, genau hinzuhören. Am Mittwochabend standen gleich zwei Stücke auf dem Spielplan: Die Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses Darstellendes Spiel der Jahrgangsstufe 10 unter der Leitung von Frau Penner zeigten Schillers „Kabale und Liebe“, ein Stück, das vor mehr als 200 Jahren verfasst wurde.

Was kann ein solcher alter Klassiker den jungen Menschen heute noch sagen? Das wird sich so mancher Besucher vor Beginn der Veranstaltung gefragt haben. Sehr viel, wie sich herausstellte! Die Schülerinnen und Schüler hatten das Drama Schillers aktualisiert und sehr kreativ und ästhetisch umgesetzt. Der passgenaue Einsatz von Musik, Tanz und Symbolik verstärkte die Intensität der Darstellung, sodass es den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern gelang, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.

Nach einer kurzen Pause zeigte der DS-Kurs von Frau Kronenberger aus der Jahrgangsstufe 12 mit „extrem-gefährlich-RADIKAL“ eine eigens verfasste Inszenierung zum Thema Extremismus. In den Ausschnitten stellten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler verschiedene Facetten dieses brandaktuellen Themas dar, wobei nicht bewertet, sondern unkommentiert gezeigt wurde, wie religiös und politisch motivierter Extremismus entstehen kann, wohin er führt und welche Konsequenzen entstehen.

Frau Kronenberger hatte mit ihrem DS-Kurs eine Initiative des Landesamts für Verfassungsschutz aufgegriffen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Dass die Schülerinnen und Schüler dazu viel zu sagen haben, bewiesen sie mit ihrer sehr eindrücklichen Inszenierung, die niemanden im vollbesetzten Forum der Lindenauschule unberührt ließ.

Die Schulgemeinde der Lindenauschule bedankt sich herzlich bei Frau Siefert, Frau Penner und Frau Kronenberger und allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement und ein unvergessliches Theatererlebnis!


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