HSG Hanau landet höchsten Saisonsieg

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Hanau, drei Grad, wolkenlos. Die Heimserie hält. Die HSG Hanau schlägt den GSV Eintracht Baunatal mit 34:23 (17:9) - spielt sich dabei phasenweise in einen Rausch - und bleibt dank des höchsten Saisonsieges als einziges Team in der 3. Handball Liga Ost zu Hause weiterhin ungeschlagen.

„Das war eine gelungene Vorstellung. Gestützt auf eine sehr gute Abwehr haben wir heute das Tempo hochgehalten und vor allem eine super zweite Welle gespielt“, sagte HSG-Trainer Patrick Beer. Mit 24:16 Punkten rangiert die HSG Hanau derzeit auf dem sensationellen vierten Tabellenplatz.

Die 450 Zuschauer in der Main-Kinzig-Halle hatten es offenbar schon vorher gewusst, dass heute etwas Besonderes geboten wird, empfingen sie doch ihre Mannschaft bereits beim Einlauf mit Standing Ovantions. Eine kleine aber feine Geste, die trotz oder gerade wegen der Derby-Niederlage in Groß-Bieberau in der Vorwoche, auf bemerkenswerte Weise die große Verbundenheit zwischen dem Blauen Block und der Mannschaft dokumentiert. Zwar brauchten die Hanauer einige Minuten Anlaufszeit, doch ab der zehnten Minute kam der HSG-Express mächtig ins Rollen und war in der Folgezeit durch nichts und niemanden aufzuhalten. Angeführt von einem bärenstarken Yaron Pillmann verwandelten die Hanauer ein 3:3 (10.) bis zur 18. Minute in eine komfortable 11:4-Führung und erzielten somit bereits früh eine Vorentscheidung. Zur Pause hieß es 17:9. Auch im zweiten Abschnitt leisteten sich die Gastgeber, bei dem Keeper Sebastian Schermuly seine bärenstarke Form einmal mehr bestätigen konnte, keinen Aussetzer und fighteten leidenschaftlich. „Die Mannschaft hat nie nachgelassen und auch in der zweiten Hälfte Vollgas gegeben“, lobte Beer.

Am Ende stand ein nie gefährdeter Sieg mit elf Toren Differenz, bei dem sich gleich zehn verschiedene HSG-Akteure in die Torschützenliste eintragen konnten. Mit sieben Treffern, davon vier in der Anfangsviertelstunde, war Pillmann der erfolgreichste Werfer seiner Mannschaft. Mit beeindruckender Urgewalt tankte sich die personifizierte zweite Welle immer wieder durch die Abwehrreihen und erhielt von Beer ein Sonderlob. Sechs Mal innerhalb von nur neun Minuten traf Eric Schaeffter ins Schwarze und avancierte so im Rekordtempo zum zweitbesten Schützen der HSG. Alle Fans und Spieler freuten sich für den 22-Jährigen und seine wiedergewonnene Torgefährlichkeit. „Mich freut es sehr für Eric, dass er heute gezeigt hat, was er kann und welches Potenzial in ihm steckt“, sagte Beer.

Aber auch mit allen anderen Spielern war der Coach zufrieden. So kommen Jan-Eric Ritter, Patrick Pareigis und  Jannik Ruppert immer besser in Schwung. Letzterer erzielte vier Treffer. Und einmal mehr bleib Andreas Neumann eiskalt. Der Routinier entwickelte sich in den letzten Wochen immer mehr zum humorlosen Vollstrecker vom Siebenmeterpunkt. Angesichts der Breite des Kaders und der guten Teamform konnte es sich Beer leisten, den grippegeschwächten Marc Strohl weitestgehend zu schonen. Auch die Ausfälle von Lucas Lorenz und Philipp Reuter machten sich an diesem Abend nicht bemerkbar.

„Auf diese Mannschaftsleistung können wir aufbauen. Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Beer, der den Sieg gegen Baunatal allerdings „richtig einordnen“ möchte, damit man auch am kommenden Wochenende hochkonzentriert zu Werke geht. Dann muss die HSG Hanau am Sonntag beim Tabellenschlusslicht HSV Bad Blankenburg antreten. Das nächste Heimspiel findet am 9. März statt. Dann empfängt die HSG Hanau um 20 Uhr in der Main-Kinzig-Halle die SG Bruchköbel zum Derby.

Foto: HSG Hanau

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