Feuerwehr-Standort Gelnhausen West offiziell eingeweiht

Meerholz
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Die größte Einzelinvestition der Stadt Gelnhausen seit dem Bau des Barbarossabades wurde gestern Abend offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

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"Danke für diesen Festtag heute" sangen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Gelnhausen-West zu den Gitarrenklängen von Pfarrer Henning Porrmann, nach dem ihr neuer Standort jetzt auch formal eingeweiht wurde. Fertig ist der Neubau neben dem Schloss Meerholz bereits seit Dezember 2013, die Feuerwehrleute aus den bisherigen Stadtteilwehren Hailer und Meerholz hatten mit dem Einzug im Februar diesen Jahres ihren Zusammenschluss bereits auch faktisch vollzogen.

„Entstanden ist ein Zweckbau ohne Luxus, der aber den Erfordernissen einer leistungsfähigen und stark beanspruchten Wehr gerecht wird“, verwies Bürgermeister Thorsten Stolz erneut darauf, dass der Kostenrahmen mit 2,5 Millionen Euro eingehalten wurde. 382.000 Euro von diesem Betrag hat das Land Hessen übernommen, entstanden sind 7.750 Kubikmeter umbauter Raum auf einer überbauten Fläche von 1.345 Quadratmetern. Der Brandschutz von 7.900 Bürgerinnen und Bürger und somit 35 Prozent der Gelnhäuser Bevölkerung wird von diesem Standort gesichert. 80 Kameradinnen und Kameraden werden von dort zu Einsätzen ausrücken, zu deren Aufgabenfeld unter anderem auch die feuerwehrtechnische Betreuung der Autobahn gehört.

„Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses West und die freiwillige Zusammenführung der Einsatzabteilungen Hailer und Meerholz ist ein Meilenstein in der Geschichte des Brandschutzes in unserer Barbarossastadt“, erinnerte Stolz daran, dass er und auch sein Vorgänger Jürgen Michaelis, der ebenfalls zur Einweihungsfeier gekommen war, nie darauf gekommen wären, den Zusammenschluss anzuordnen, sondern dieser vielmehr aus den Wehren selbst heraus gewachsen und vorangebracht wurde.

Wie wichtig eine ordnungs- und zeitgemäße Unterbringung ist, betonte Martin Sperzel, Wehrführer der Feuerwehr Gelnhausen West: „Ich bin stolz auf das Potenzial und die Schlagkraft dieser Truppe“, sei der Einzug in ein neues Haus etwas ganz besonderes, was man in einem Feuerwehrleben nicht oft erlebe. Und alle Bedenkenträger, die Jahrzehnte zwar auf den Auszug aus den zu kleinen und baufälligen Gerätehäusern in Meerholz und Hailer in ein neues Domizil gehofft, aber bis zuletzt nicht dran geglaubt hatten, seien spätestens mit der offiziellen Einweihung jetzt auch überzeugt.

„Eine schlagkräftige, gemeinsame Wehr“, ist für Kreisbrandinspektor Markus Busanni am neuen Standort entstanden, der genauso wie die Ortsvorsteherin von Hailer, Claudia Dorn, und ihr Meerholzer Amtskollege Herbert Böhmer Grußworte an die Kameradinnen und Kameraden richtete. Auf den symbolischen Schlüssel im Großformat musste die Feuerwehr allerdings diesmal verzichten, da Architekt Christoph Rack das Backwerk aus Hefeteig nicht rechtzeitig in Auftrag gegeben hatte. War aber kein Problem: Die „richtigen“ Schlüssel für ihren neuen Standort werden die Frauen und Männer aus Hailer und Meerholz in ihrem Feuerwehrleben nicht wieder hergeben.


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