Unwetter: Keller liefen voll und Straßen überflutet

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Es hat lange gedauert, bis das angekündigte Unwetter am Wochenende den Weg in den Main-Kinzig-Kreis gefunden hatte, am Sonntag gegen 14 Uhr war es dann aber doch so weit: Der Himmel öffnete seine Schleusen, von Hasselroth über Gelnhausen bis nach Bad Soden-Salmünster ging ein heftiger Gewitterregen runter.

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Straßen waren überflutet, Keller liefen voll – die Feuerwehren mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Als Erstes wurde die Feuerwehr im Hasselrother Ortsteil Gondsroth vom Unwetter aus der vermeintlichen Sonntagsruhe gerissen. Mehrere Keller und Garagen liefen voll und mussten leer gepumpt werden. Da die in den vergangenen Wochen ausgetrockneten Felder die Wassermassen offenbar nicht aufnehmen konnten, bildeten sich auf den Straßen in den Ortsrandgebieten kleine Bäche. Zum wiederholten Male konnte auch die Kanalisation am Ortsausgang von Gondsroth in Richtung Neuenhaßlau die Wassermassen nicht aufnehmen, so dass sich hier große Wasserlachen bildeten. Zur Unterstützung bei den Unwettereinsätzen in Gondsroth wurden die Kameradinnen und Kameraden in Neuenhaßlau nachalarmiert, die zuvor selbst zunächst die Wassermassen aus ihrem Feuerwehrhaus beseitigt hatten.

Als wieder einmal nicht genügend vor Hochwasser geschützt erwies sich der Bahnhof in Gelnhausen: Die Unterführung zu den Gleisen lief voll, auch auf den Bahnsteigen stand das Wasser. Zudem konnte die Kanalisation in der Barbarossastadt die Wassermassen nicht aufnehmen, so dass vielerorts zentimeterhoch das Wasser auf den Straßen stand. Die Feuerwehr Gelnhausen-West musste zu drei Einsätzen in Meerholz ausrücken: Ein Gullydeckel hatte sich selbstständig gemacht und hinterließ ein Loch in der Straße, ein Keller war überflutet und an einer Kreuzung stand das Wasser zentimeterhoch und floss zunächst nicht ab.

Ähnlich sah es in der Nachbargemeinde Linsengericht aus: Während von der Straßenkerb in Altenhaßlau „Land unter“ gemeldet wurde, rückte die Ortsteil-Feuerwehr zu einer überfluteten Unterführung aus. Betroffen war der Streckenabschnitt des Stadtweges unter der Autobahn, der allerdings schnell wieder passierbar gemacht wurde. Glimpflich verliefen nach ersten Erkenntnissen die zirka zweistündigen Kapriolen in den restlichen Städten und Gemeinden. Überflutete Keller wurden noch aus Freigericht gemeldet, im Ortsteil Altenmittlau flüchteten zudem die Fußballer in die Kabinen. Das dortige Duell der zweiten Mannschaft gegen Sotzbach wurde auch nicht wieder angepfiffen. Die letzten Feuerwehren kehrten schließlich gegen 16 Uhr von den Unwettereinsätzen in die Gerätehäuser zurück.


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