Eindeutiges Ergebnis bei der Juniorwahl an der OHS

Hanau
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Bundesweit nahmen über 2000 Schulen aus allen Bundesländern an der Juniorwahl teil.

Um Wahlbeeinflussung auszuschließen, wurden die schulischen Ergebnisse der Nachwuchswähler erst nach der Schließung der reallen Wahllokale am Wahlsonntag um 18 Uhr veröffentlicht. Wäre es nach den Otto-Hahn-Schülern gegangen, gäbe es im kommenden Deutschen Bundestag eine rot-grüne Mehrheit. Anders als im Bundestrend wurde die SPD in ihrer Wahlsimulation bei den Zweitstimmen stärkste Kraft (28,4%), gefolgt von der CDU (20,9%) und B90/Die Grünen (16,2%). Die Piratenpartei landete mit 11,3 % auf dem vierten Platz. Alle anderen Parteien scheiterten an der 5%-Hürde. Insgesamt hatten sich 468 Schüler zur Wahl angemeldet. Von ihnen gaben 426 ihre Stimme ab. Das bedeutete eine Wahlbeteiligung von beachtlichen 91%. Auch bei den Direktkandidaten war das Ergebnis eindeutig: Ent-

gegen dem tatsächlichen Wahlergebnis wurde Sascha Raabe von der SPD klarer Sieger. Er bekam 40,1% der Erststimmen und verwies Katja Leikert (CDU) auf Platz zwei (23,7%). Anders als vielleicht erwartet, bildeten politische Sachthemen die Entscheidungsgrundlage für die Wahlentscheidungen der Schüler. Die meisten orientierten sich an den Thesen der Parteien, die im sog. Wahl-O-Mat im Internet verglichen werden konnten. Interessant war die Einschätzung zu der Frage, warum in der Schule mehrheitlich die etablieren Parteien gewählt wurden. „Es gibt viele Parteien, von denen man noch nie etwas gehört hat. Somit konzentriert man sich eher auf Parteien, die einem geläufig sind wie zum Beispiel SPD, CDU und die Grünen. Dieses ist auch ein Grund, warum viele Wähler bei den richtigen Wahlen nur bekannte Parteien wählen“, so ein junger Nachwuchswähler an der Otto.


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