"Seit einigen Tagen taucht die Frage auf, warum der Fördervereins Schloss und Park Wächtersbach gegen die geplante und von der Politik publizierte Sommerbühne im Schlosspark ist. Da diese Frage auch von Auswärtigen kommt, die den Park nicht kennen, hier meine Erklärung zu unserer Position. Zunächst: Der Verein ist nicht gegen eine Sommerbühne in Wächtersbach, sondern nur gegen den geplanten Standort. Nach der in Presse und Facebook gezeigten Darstellung liegt der Standort etwa in der Mitte des denkmalgeschützten Schlossparks. Und der Park ist nicht ein verwildertes Stück Natur, es ist ein Kleinod der Stadt und auch ein Teil des staatlich anerkannten Luftkurorts, der Wächtersbach nun mal ist. 

Innerhalb von 15 Jahren hat der Verein mit Hilfe von Bürgern und Magistratsmitglieder aus einem teils verwilderten Park wieder dieses Kleinod geschaffen, das selbst bei der Unteren und Oberen Denkmalbehörde Lob und Beachtung findet. Und nun plant die Politik am Hang neben der einstige Sommerterrasse eine Sommerbühne mit einer Überdachung von 1000 qm. Dazu kommt Platz für das Catering und diverse andere Einrichtungen, Fahrstraßen für die Logistik, Wege für Besucher und sicher noch vieles mehr. Eine 100jährige, große Rhododendreonhecke müsste weichen, mindestens ein 170 Jahre alter Tulpenbaum steht im Weg. Und was bleibt von der großen Wiese für Kinder und Bürger noch übrig? Und dann soll der Landschaftspark auch noch erhalten bleiben? Aus meiner Sicht nicht machbar. Das Schloss, die historischen Gebäude und der englische Landschaftspark sind ein denkmalgeschütztes Ensemble, und das sollte, auch im Interesse der Bürger, in jedem Fall erhalten bleiben. Eine Sommerbühne in Wächtersbach ist an sich eine gute Idee, aber bitte nicht an dem Standort, der bisher dafür publiziert wurde."

Otto Fiegler
Schriftführer des Förderverein Schloss+Park Wächtersbach 2001 e.V.

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