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"Das Ergebnis der Bundestagswahl vom vergangenen Sonntag, besonders mit Blick auf die Wählerwanderung von den etablierten Parteien, und hier vor allem von der CDU und der SPD, hin zur AfD, hat bekanntlich bundesweit Schockwirkung ausgelöst. Diese Entwicklung kann bei näherer Betrachtung auch auf die Landes- und Wahlkreis-Ebenen sowie bis herunter auf die Städte und Gemeinden festgestellt werden.

Für mich als langjährigen Kommunalpolitiker, der seit 1972, also seit 45 Jahren das politische Leben auf Gemeinde-, Kreis- und auch Landes-Ebene aufmerksam begleitet hat, ist dieses Ergebnis nicht nur enttäuschend, sondern ernüchternd. Wohlwissend, dass man das Wählervotum nicht unbedingt akzeptieren, jedoch aber respektieren muss, bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Politiker auf Bundesebene daraus nun die richtigen Schlussfolgerungen ziehen und kurzfristig die entsprechend besonnenen Entscheidungen treffen sowie mittel- und langfristig ihre Politik transparent und für die sichtlich enttäuschte Wählerschaft nachvollziehbar gestalten.

Meine Analyse der Wahlergebnisse, insbesondere auf meine Heimatgemeinde Freigericht bezogen, hat natürlich auch eine gewisse Verwunderung ausgelöst, vor allem, was die Stimmverluste für meine Partei, die CDU, und die gleichzeitigen Stimmengewinne für die AfD angeht. Auch wenn die CDU in Freigericht bei den Erststimmen 13,8 % und bei den Zweitstimmen 11,9 % verloren und die AfD bei den Erststimmen 12,7% sowie bei den Zweitstimmen 13,1% verbuchen konnte, relativiert sich die Enttäuschung ein Stück weit, wenn die Vergleiche mit dem Bundestagswahlkreis 175 insgesamt und den übrigen 23 Kommunen im Wahlkreis herangezogen werden. Im Wahlkreis 175 hat die AfD bei den Erststimmen 14,8% und bei den Zweitstimmen 15,4% zugelegt. Beachtenswert ist, dass der Zugewinn der AfD in Freigericht auf Platz 20 der 24 Wahlkreis-Kommunen rangiert, denn nur in Jossgrund, Gelnhausen und Glauburg ist er geringfügig niedriger und bei allen anderen 20 Kommunen deutlich höher.

Viel positiver aus Freigerichter Sicht ist da schon das Vergleichs-Ergebnis der für den Wahlkreisbewerber der CDU, Dr. Peter Tauber, abgegebenen Stimmen und die daraus resultierenden Prozentzahlen. So rangiert die Gemeinde Freigericht bei den Erststimmen mit ihren 42,9´% hinter der Gemeinde Jossgrund mit 49,9 % immerhin bereits auf Platz 2. Die Platzierung auf 2 ist dahingehend noch zu relativieren, da wir in Freigericht mit 11.318 gegenüber Jossgrund mit 2.791 ja auf die gut vierfache Zahl an Wahlberechtigten verweisen können. Die Rangliste der besten 10 Erststimmen-Lieferanten füge ich in der Anlage bei.

Mein Fazit lautet daher - mit einem gewissen Stolz: Freigericht ist der beste Stimmen-Lieferant für den direkt wiedergewählten Wahlkreisabgeordneten Dr. Peter Tauber gewesen, dem ich dies, verbunden mit meinen Glückwünschen auch mitgeteilt habe."

Manfred W. Franz
Friedhofstraße 5a
63579 Freigericht

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