Leserbrief zum Fraktionswechsel von Zarife Bulut

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Zum Fraktionswechsel von Zarife Bulut von der Alternativen Linke Liste (ALL) zu den Bürgern für Hanau (BfH) im Hanauer Stadtparlament meldet sich Christa Martin von der ALL in einem Leserbrief zu Wort.

„Nein, so darf niemand mit seinen Mitmenschen umgehen! Das, was hier der Öffentlichkeit und den ehemaligen ParlamentskollegInnen geboten wird, ist nicht anständig. Ausdrücklich bin ich gegen öffentliche Schmutzige-Wäsche-Wascherei, äußere mich auch nur hier und jetzt zu dem Skandal Fraktionswechsel. Ansonsten nur dann, wenn ich nochmals unangemessen und unqualifiziert angegriffen werde. In meinem und meiner Kollegen Namen verwahre ich mich aufs Schärfste gegen die verwendeten Verbalinjurien „ehrverletzend und beleidigend“! Aussagen sollten stets nicht nur einseitig für bare Münze gehört und angenommen werden, sondern von zwei und mehreren Seiten!

Behauptet jemand, „stur“ mache eine Partei bzw. Fraktion Politik, bzw. „Opposition um der Opposition willen“, dann haben diese Jemande nichts verstanden. Ebenso falsch und definitiv falsch dargestellt ist die Interpretation, in der ALL/ALF sei „um des Neinsagens Nein gesagt“ worden! Was „Ideologien“ angeht, hat unsere ehemalige Kollegin von Beginn an gewusst, was unsere Überzeugungen sind! Ohne diese Überzeugungen ist politische Arbeit nämlich nicht möglich.

Mangelnde Wertschätzung uns vorzuwerfen, ist unglaublich! Schließlich war die Person, die dies sagte, zu mindestens 95% stets mit unseren PE einverstanden. Bei den wenigen, zu denen sie Einwände hatte, wurden immer ihre Änderungswünsche akzeptiert und aufgenommen! Wir kannten die ehemalige Kollegin als freundliche, nette Person, stets gerne von uns unterstützt. Bis zum für uns bitteren Ende. Zwei Tage vor Weihnachten. Versehen auch noch mit „guten Wünschen“!

Seit vielen Wochen und Monaten hat Dame weder der ALL noch der bis zum 31.12.2017 tätigen Fraktionskollegin die Wahrheit gesagt. Das hätte niemand sonst von ALL und ALF so getan. Auch als persona non grata behandelt zu werden, wie mir geschehen ohne zu wissen warum, ist kein korrektes politisches Verhalten. Am leider nun unguten Ende der Geschichte stellen sich so manche Begebenheiten in ganz anderem Lichte dar.

Ein Überlaufen zur BfH war über lange Wochen vorbereitet, ein geplanter Schritt, der uns eiskalt treffen sollte. Die berechnete, eiskalt kalkulierte Vernichtung der ALF war lange geplant. Der daraus resultierende Faustschlag direkt in die Magengrube als Kollateralschaden inklusive. Schade, dass ein so engagiertes Projekt wie die ALF, von den Wählerinnen und Wählern vertrauensvoll ins Parlament gebracht, auf eine solche Art und Weise kaputt gemacht wurde. Offensichtlich genau berechnet mit meinem Ausscheiden aus der Stadtvrordnetenversammlung. Dies fiel mir ohnehin sehr schwer – da wurde grad nochmal nachgetreten.“

Christa Martin
Erzbergerstr. 20
Hanau

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