Meilenstein für den Brandschutz in Hailer und Meerholz

Gelnhausen
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Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses West stellt einen Meilenstein in der Geschichte des Brandschutzes in den Stadtteilen Hailer und Meerholz dar.

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Im Rahmen eines Ortstermins informierte sich die SPD-Stadtverordnetenfraktion zusammen mit Bürgermeister Thorsten Stolz über die aktuelle Entwicklung der aus den beiden Wehren Hailer und Meerholz entstandenen Feuerwehr West. Wehrführer Martin Sperzel und seine beiden Stellvertreter Niko Köhler und Timo Bonifer zogen eine positive Bilanz sowohl im Hinblick auf die aktuelle personelle Situation als auch im Hinblick auf das neue Feuerwehrgerätehaus. Rund 2,5 Millionen Euro hat die Stadt Gelnhausen in den Neubau des Feuerwehrgerätehauses investiert.

Martin Sperzel nutzte zunächst die Gelegenheit, um die rechtlichen Grundlagen für die Freiwillige Feuerwehr darzustellen, die vorgeschriebenen Hilfsfristen zu erläutern und die Entwicklungen der Feuerwehr deutschland- und hessenweit vorzustellen. Insbesondere ging er auf die Vorteile einer Freiwilligen Feuerwehr gegenüber Berufsfeuerwehren oder Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften ein. „Die Freiwillige Feuerwehr ist nach wie vor für eine Kommune die kostengünstigste Alternative. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Feuerwehr kein klassischer Verein ist, sondern eine Pflichtaufgabe der Kommune und Teil der Stadtverwaltung“, so Martin Sperzel. In Gelnhausen gibt es insgesamt fünf Feuerwehren, im Main-Kinzig-Kreis rund 150 und im Bundesland Hessen insgesamt rund 2.600. Deutschlandweit gibt es rund 1,3 Millionen aktive Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren.

Zufrieden ist Wehrführer Martin Sperzel mit der aktuellen personellen Situation der Wehr: 72 Aktive zählt die Einsatzabteilung aktuell, darunter viele Feuerwehrfrauen. „Durch den Neubau und das Wachstum der Stadt Gelnhausen insgesamt, haben wir in letzter Zeit auch immer wieder Seiteneinsteiger, die den Weg zur Feuerwehr finden, so dass wir personell gut aufgestellt sind und die anfallenden Aufgaben im vollen Umfang erfüllen können“, berichtete Martin Sperzel. Neben der Gewährleistung des Brandschutzes in den Stadtteilen Hailer und Meerholz, betreut die Feuerwehr Gelnhausen-West auch die Autobahn auf dem Abschnitt zwischen Langenselbold und Wächtersbach. Zu rund 80 Einsätzen wurde die Wehr im vergangenen Jahr gerufen – ein vergleichsweise ruhiges Jahr. Besonders hervorzuheben ist die gute Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr Gelnhausen-West. Dazu sagte Bürgermeister Thorsten Stolz: „Aus der Jugendfeuerwehr werden immer wieder Nachwuchskräfte in die Einsatzabteilung übernommen und in den zurückliegenden Jahren wurde mit dem Aufbau der Kinderfeuerwehr die Grundlage für weiteren Nachwuchs gelegt. Es ist toll, was das Team der Jugend- und Kinderfeuerwehr hier leistet.“

SPD-Fraktionsvorsitzender Ewald Desch dankte der Feuerwehr im Allgemeinen für die geleistete Arbeit, erinnerte aber auch daran, dass die Stadt Gelnhausen in den zurückliegenden Jahren über 4 Millionen Euro in den Brandschutz in allen sechs Stadtteilen investiert habe. „Die Stadt Gelnhausen ist verlässlicher Partner der Feuerwehren. Entsprechende Vorlagen von Bürgermeister Thorsten Stolz für Fahrzeugersatzbeschaffungen, Investitionen in die Gerätehäuser oder wichtige Gerätschaften haben wir immer im vollen Umfang unterstützt“, so Ewald Desch. Dabei sind neben dem Neubau des Feuerwehrgerätehaueses West auch die Sanierung der Toranlagen im Feuerwehrgerätehaus Mitte, im Feuerwehrgerätehaus Höchst sowie Fahrzeugersatzbeschaffungen für die Wehren in Roth, Höchst, Mitte, Haitz und West zu nennen. „Wir werden auch in den nächsten Jahren verlässlicher Partner der Feuerwehren und unserer Hilfs- und Rettungsorganisationen sein und die notwendigen Finanzmittel für Investitionen im Brandschutz und somit für die Sicherheit unserer Bürgerschaft bereitstellen “, so Ewald Desch abschließend.

Foto: Die SPD-Stadtverordnetenfraktion informierte sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr und über die „erste Bilanz“ im neuen Feuerwehrgerätehaus West. Über 4 Millionen Euro wurden in den zurückliegenden Jahren in allen Stadtteilen in den örtlichen Brandschutz investiert.


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