Gelnhausen: FDP kritisiert Wahlkampf von Bürgermeister Stolz

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Seit Monaten läuft der Landratswahlkampf im Main-Kinzig-Kreis, am Sonntag wird nun endlich gewählt, so die FDP Gelnhausen in einer Pressemitteilung. Und die Liberalen würden sich für die Barbarossastadt freuen, dass eine Entscheidung über die Zukunft Gelnhausens nun bald absehbar ist.

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„Eines muss man Thorsten Stolz ja lassen, es gibt kein Tag an dem er nicht unzählige Fotos auf Facebook postet, die ihn rund um die Uhr beim Wahlkampf zeigen. Leider jedoch zeigt dieser ambitionierte private Wahlkampf allen Bürgerinnen und Bürgern ganz deutlich, dass sich Thorsten Stolz zu diesen Zeiten nicht um unsere Stadt kümmern kann“, gibt Hendrik Silken, FDP-Fraktionsvorsitzender, zu bedenken. „Wir haben so etwas ja bereits erwartet, daher hatten wir Bürgermeister Thorsten Stolz bereits zur Ankündigung seiner Kandidatur aufgefordert, als Bürgermeister zurückzutreten. So hätte er sich auf seinen privaten Wahlkampf konzentrieren können, ohne die Barbarossastadt das Risiko tragen zu lassen“, erinnert Hendrik Silken an eine Pressemitteilung der FDP. 

„Die Gelnhäuser können es jeden Tag in den Zeitungen nachlesen. Torsten Stolz ist schon seit Monaten nur noch in Sachen Landratswahl unterwegs. Die Stadt Gelnhausen und die in Verbindung mit dem geplanten Outletcenters anstehende Stadtentwicklung werden der privaten Karriere geopfert. Dass dies sogar so offen geschieht, ist schon ein starkes Stück“, zeigt Kolja Saß, Kreisvorsitzender der FDP Main-Kinzig, auf. „Sollte Thorsten Stolz am Ende tatsächlich Landrat werden, geht es für Gelnhausen in die nächste Phase ohne Verwaltungsspitze; den Bürgermeisterwahlkampf. Hier werden wieder viele Monate vergehen, in denen es keinen Bürgermeister in der Stadt gibt. Ein unglaublich langer Zeitraum ohne Rathausführung. Diesen hätte Thorsten Stolz der Stadt ersparen können“, schließt Saß.


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