Kinderbetreuung: Schüler will mehr Geld vom Land

Gelnhausen
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Die Vorsitzende der SPD Gelnhausen und designierte Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler hat eine deutlich stärkere finanzielle Unterstützung beim Ausbau und vor allem der dauerhaften Finanzierung der Kinderbetreuung durch den Bund, aber vor allem das Land Hessen angemahnt.

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Der Hintergrund: Die Stadt Gelnhausen hat mit Blick auf 2017 und 2018 zahlreiche Investitionen im Kinderbetreuungsbereich auf den Weg gebracht. Insbesondere die heimischen Landtagsabgeordneten der CDU nimmt Kerstin Schüler in die Pflicht, sich für eine Änderung des so genannten Kinderförderungsgesetzes und damit verbunden für eine deutliche Aufstockung der Landeszuschüsse für die Kinderbetreuung in den Kommunen einzusetzen.

„Gerade am Beispiel der Stadt Gelnhausen wird deutlich, was wir alles auf den Weg gebracht haben und in diesem Jahr noch bringen, um dem steigenden Bedarf nach Kinderbetreuungsplätzen, insbesondere im Kleinkinderberreich, gerecht zu werden. Das machen wir gerne, denn eine verlässliche Kinderbetreuung ist ein wichtiger Standortfaktor, aber die Kommunen und auch wir hier in Gelnhausen, stoßen an die Grenzen der finanziellen Belastbarkeit“, beschreibt Kerstin Schüler die Ausgangssituation. Hier sei es dringend erforderlich, dass der Bund, und vor allem das Land Hessen, endlich höhere Zuschüsse zu den laufenden Kosten im Bereich der Kinderbetreuung zahlten.

Kerstin Schüler macht dies an den aktuellen Haushaltszahlen der Barbarossastadt deutlich: Der städtische Zuschuss für alle Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtgebiet liegt in 2017 bei rund 5 Millionen Euro. Und somit rund eine Million höher als 2016.“ Gelnhausen könne sich dies aktuell leisten, aber auch hier seien die Grenzen der Belastbarkeit erreicht. In diesem Zusammenhang stellt die Sozialdemokratin unmissverständlich klar: „Wir, die Städte und Gemeinden, übernehmen gerne die wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung, erwarten aber, dass uns der Bund und vor allem das Land die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen und sich deutlich an den laufenden Kosten beteiligen.“

An den konkreten Projekten für 2017 und 2018 macht Kerstin Schüler den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in der Kreis- und Barbarossastadt Gelnhausen deutlich: So wurde bereits im Januar eine zusätzliche Krippengruppe in der Kindertagesstätte „Freche Früchtchen“ in Hailer eröffnet. Auf den Weg gebracht hat der Magistrat die Umsetzung eines zentralen Krippenhauses mit insgesamt 48 Betreuungsplätzen zwischen Hallenbad und Großsporthalle. Zudem hat die Stadt eine Werbekampagne zur Gewinnung von Tagesmüttern auf den Weg initiiert, die bereits erste Früchte trägt und in Meerholz laufen die Vorbereitungen zur Erweiterung der Kindertagesstätte in der Straße der Jugend. Zudem wird der Waldkindergarten in Gelnhausen als freier Träger in seinem Vorhaben unterstützt, im Stadtteil Roth einen zweiten Standort aufzubauen.

„Alleine an den Millioneninvestitionen für das neue Krippenhaus und die Erweiterung der Kindertagesstätte in Meerholz wird deutlich, was die Stadt alles leisten, um der steigenden Nachfrage nach einer verlässlichen Kinderbetreuung gerecht zu werden“, führt Kerstin Schüler aus. Alleine sei dies aber dauerhaft nicht mehr zu stemmen, weshalb sie das Land Hessen und insbesondere die heimischen Landtagsabgeordneten der CDU in die Pflicht nimmt: „Es muss definitiv eine Änderung des Kinderförderungsgesetzes und damit verbunden deutlich höhere Zuschüsse zu den laufenden Kosten der Kinderbetreuung durch das Land Hessen geben.“

Der Druck aus den Städten und Gemeinden, aber auch im Schulterschluss mit Eltern und Erzieherinnen und Erziehern, auf Wiesbaden müsse wachsen. „Wenn Wiesbaden nicht bald den Städten und Gemeinden bei der Finanzierung der wichtigen Aufgabe der Kinderbetreuung stärker zur Seite steht, wird es vielerorts in den nächsten Jahren ein böses Erwachen geben und die Diskussionen um Gebühren- und Steuererhöhungen, die derzeit überall in Hessen geführt werden, sind erst der Anfang“, mahnt Kerstin Schüler abschließend ein schnelles Handeln der Landespolitik an.


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