Tödlicher Unfall in Gründau: Verzweifelte Witwe sucht Zeugen

Gründau
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Verzweifelter Zeugenaufruf einer trauernden Witwe: Am 24. September verunglückte ein 46-jähriger Mann aus Bad Vilbel in Gründau tödlich mit seinem Motorrad, für seine Ehefrau brach danach eine Welt zusammen. „Ich habe nicht nur die Liebe meines Lebens verloren, sondern bin durch die persönlichen Umstände auch um meine Existenz bedroht“, wendet sich die 41-Jährige nun an die Öffentlichkeit. Sie sucht Zeugen sowie die oder den Fahrer(in) eines Pkw, den ihr Mann kurz vor dem Unfall überholt hat.

Die Staatsanwaltschaft Hanau hat unterdessen ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Zum Unfallhergang am 24. September ist bisher folgendes bekannt: Während in Deutschland die Bundestagswahl in den letzten Zügen war, fuhr der Verunglückte mit drei Arbeitskollegen auf einer sonntäglichen Motorradtour um 16.30 Uhr auf der Landesstraße 3271 in Gründau von Breitenborn in Richtung Haingründau. Die Kolonne steuerte auf einen vorausfahrenden Pkw zu, der 46-Jährige war mit seiner schweren BMW-Maschine an zweiter Stelle. Das erste Motorrad überholte den Wagen ohne Probleme, als der Wirtschaftsexperte aus Bad Vilbel das Fahrzeug passierte, verlor er die Kontrolle über sein Zweirad. Die 450 Kilogramm schwere Maschine stellte sich quer, überschlug sich und landete schließlich auf dem 46-Jährigen, der mit schweren Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeliefert wurde. Nach mehreren Reanimationsversuchen verstarb er noch am Abend.

Zu diesem von ihre geschilderten Unfallhergang hat die Witwe viele Fragen, denn der Pkw, der von der Motorradkolonne überholt wurde, ist seit dem 24. September samt Fahrer oder Fahrerin verschwunden. Und die Aussagen des Motorradfahrers, der direkt hinter ihrem Mann fuhr, lassen sie vermuten, dass der oder die Pkw-Fahrer(in) möglicherweise nicht unschuldig an diesem Unfall war. Wie die 41-Jährige erklärt, hat dieser Begleiter ihres Mannes bei der Polizei ausgesagt, dass der Pkw möglicherweise beim Überholvorgang des Tempo erhöhte und es deshalb zur Berührung gekommen sein könnte. „Anders kann auch er sich den Unfall nicht erklären“, sei ihr Mann nämlich ein sehr umsichtiger und erfahrener Motorradfahrer gewesen. Für eine Unfallflucht spricht aus ihrer Sicht auch, dass sich eine Frau an der Unfallstelle aufgehalten haben soll, die bislang ebenfalls nicht auffindbar ist. Laut Aussagen der Motorradfahrer könnte es sich bei dem Fahrzeug um einen japanischen Kleinwagen in rot oder beige gehandelt haben. Verschwunden sind laut Aussage der 41-Jährigen seit dem Unfall auch Geldbeutel und Handy ihres Ehemannes.

Die Witwe fragt nun: „Wer hat zu diesem Zeitpunkt ein Fahrzeug gesehen oder kennt jemanden, der am 24. September mit einem Fahrzeug heimkehrte, welches Lackschäden vorne links aufwies? Wem wurde von der Situation oder dem Unfall abends erzählt?“ Der Tod ihres Ehemannes habe für sie dramatische Folgen: „Er war unser Versorger, unsere Existenz war komplett von ihm abhängig. Zurück bleibt eine chronisch kranke Frau, die noch nicht einmal weiß, ob sie in Zukunft ein Dach über dem Kopf hat.“ Daher wäre es auch aus wirtschaftlicher Sicht sehr wichtig für sie, dass der Unfall aufgeklärt wird. Ihr Appell geht daher vor allem auch an den oder die Fahrzeugführer(in) des Pkw: „Ich bitte diese Person, sich zu melden.“

Hinweise zu dem Unfall nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

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