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Los geht es am Donnerstag, 23. März, um 18 Uhr im Kulturforum am Freiheitsplatz. Die Volkshochschule (VHS) der Stadt lädt ein zu einer Podiumsdiskussion bei freiem Einritt unter dem Titel „Vom Ankommen in Deutschland zur Integrationserwartung“.

Die Integration von Flüchtlingen und Migranten ist ein beherrschendes gesellschaftliches Thema. Doch was heißt es, wenn man von Integration spricht? Welche Erwartung hat man an Menschen, die sich integrieren möchten? Was sind Integrationshemmnisse und was unterstützt Integration? Wie können Gesellschaft und Politik dazu beitragen, dass sich eingewanderte Menschen dauerhaft willkommen und akzeptiert fühlen? Diese und andere Fragen werden aufgegriffen bei der Veranstaltung, bei der alle eingeladen sind zum mitzudiskutieren.

Der Eröffnung durch Oberbürgermeister Claus Kaminsky schließt sich an ein Vortrag von Ali Can, Gründer der „Hotline für besorgte Bürger“, mit dem Titel "Mit Wertschätzung gegen Rassismus?!" An der Podiumsdiskussion beteiligen sich neben Ali Can auch Enis Gülegen, Erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte in Hessen, John Kannamkulam., Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Annette Schulmerich, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und Heike Hengster, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit in Hanau. Die Moderation liegt in den Händen von Elke Hohmann, der Leiterin VHS Hanau.

Am Schlusstag der Internationalen Wochen gegen Rassismus, Sonntag 26. März, beginnt das Hanauer Programm mit einem Film und einer Diskussion: „Menschen in Hanau“ laden ab 10.30 Uhr (Beginn 11 Uhr) bei ebenfalls freiem Eintritt ein in die „Library“ am Schloßplatz 1. „Menschen in Hanau“ - ein vom Land Hessen gefördertes Projekt der Stadt Hanau, das sich für eine barrierefreie Gesellschaft einsetzt - zeigt den beeindruckenden Film „A Class Divided“ (Die geteilte Klasse). Die Dokumentation beobachtet eine amerikanische Grundschulklasse Ende der 60er Jahre. Mit einer Übung wird verdeutlicht, wie Diskriminierung entstehen kann - anhand von Augenfarbe. Dafür teilt man die Schüler und Schülerinnen in die Gruppen der Braunäugigen und der Nicht-Braunäugigen ein.

Die anschließende Podiumsdiskussion geht den Fragen nach, warum und wie Rassismus und Diskriminierung funktionieren und was wir selbst tun können, um unsere Vorurteile zu erkennen. Die Moderation übernimmt Gregor Haschnik (Frankfurter Rundschau), im Podium beteiligen sich Birgit Koch (Vorsitzende Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen), Doris Peter (Menschen in Hanau und Verwaltungsratsvorsitzende des Behindertenwerks Main-Kinzig, Deniz Öziçel (Geschäftsführerin des Instituts für Einheit in Vielfalt, Vorstandsvorsitzende des Kulturvereins C2C), Martin Schenk (Herausgeber des Rollstuhlbasketballmagazins "Rollt") und Silas Kropf, Trainer und Referent im Themenfeld Antiziganismus. Anschließend sind alle Gäste zu einem kleinen Brunch, Gesprächen und interessanten Begegnungen eingeladen.

Den Schlussakkord setzen dann ebenfalls am Sonntag, 26. März, der Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation und „merchandevents“. Gemeinsam lädt man ein in den „Brückenkopf“, Wilhelmstraße 15a. Dort beginnt um 19.30 Uhr der 26. „Hanauer Song Slam“ (Eintritt sechs Euro, ermäßigt vier Euro). Der Hanauer Song Slam steht ganz im Zeichen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Alle Künstlerinnen und Künstler an diesem besonderen Abend nehmen teil, weil sie dieses Anliegen unterstützen wollen und etwas zum Thema zu sagen, erzählen, besingen haben – in ihren Liedern oder auch dazwischen.

Eine Veranstaltungsübersicht gibt es auch im Internet auf www.hanau.de.

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