Er soll seinen politischen Kontakte nutzen, um ihre Forderung mit dem Titel „Keine Waffen in Kinderhände – Waffenexporte stoppen!“ an den Bundestag weiterzuleiten.

Im Rahmen des Ethikunterrichts an der Tümpelgartenschule wurde jüngst der Einsatz von Kindersoldaten thematisiert. „In zahlreichen bewaffneten Konflikten in aller Welt werden – trotz des am 12. Februar 2002 in Kraft getretenen Zusatzprotokolls zur UN-Kinderechtskonvention – rund 250.000 Kinder als Soldaten in den Kampf geschickt“, erklärt Ethik-Lehrerin Hache. Das habe verheerende Folgen für die psychische und physische Entwicklung der Heranwachsenden, die ein Leben lang unter den schrecklichen Erlebnissen litten.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar, beschlossen die Klassen 9bR, 9dH, 9PuSch sowie die Klasse 8bR sich für die Aktion-Rote-Hand, eine weltweite Bewegung gegen den Einsatz von Kindersoldaten, zu engagieren. Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Forderungen, die sie zusammen mit ihren roten Handabdrücken als Zeichen des Protests zu Papier brachten. Ihre gesammelten Werke übergeben sie nun lokalen Politikern mit der Bitte diese bis in den Bundestag zu tragen.

In einem Brief fordern die Schülerinnen und Schüler Stadtrat Weiss-Thiel dazu auf sich dafür einzusetzen, dass Deutschland keine Waffen mehr in Krisen- und Konfliktgebiete exportiert, in denen Kindersoldaten eingesetzt oder Menschenrechte verletzt werden. „Millionen Kleinwaffen aus deutscher Herstellung landen in diesen Krisengebieten. Diese Waffen eigenen sich besonders für Kindersoldaten, da sie klein und leicht handhabbar sind“, erklärt Hache. Deutschland sei hier als weltweit viertgrößter Waffenexporteur besonders in der Pflicht.

Des Weiteren fordern die Schülerinnen und Schüler mehr Geld für Kindersoldaten-Hilfsprogramme, Hilfe, Schutz und Asyl für geflohene Kindersoldaten und die Bestrafung von Verantwortlichen. Axel Weiss-Thiel bedankte sich für das große Engagement der Jugendlichen: „Ihr habt euch eines sehr wichtigen Themas angenommen. In eurem Anliegen unterstütze ich euch gerne und werden die Unterlagen an den SPD-Bundestagsabgeordneten Sascha Raabe weitergeben, damit er eure Forderungen in Berlin zu Gehör bringt!“

Foto: 5 Schülerinnen und Schüler der Tümpelgartenschule baten Stadtrat Axel Weiss-Thiel um Unterstützung. Begleitet wurden sie von Schulleiterin Siggi Lotz-Schäfer (3.v.r.) und Lehrerin Daniela Hache (1.v.r.).

Foto: Stadt Hanau


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