Luchs abgehauen: Wildpark bittet Bevölkerung um Mithilfe

Klein-Auheim
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Beim großen Sturm im Januar wurde das Luchsgehege in der Art beschädigt, dass aus dem Gehege im Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau einer von den Luchsen entwischt ist. Mehrere Bäume waren durch die starken Windböen umgefallen, einer davon auf den Gehegezaun. Die Hoffnung, den Luchs baldmöglichst wieder einfangen zu können, hat sich leider trotz aller Bemühungen bisher nicht erfüllt. Fallen wurden aufgestellt, ein einfacher Einstieg ins Gehege zurück installiert, Suchaktionen und Beobachtungsansitze blieben trotz mehrfacher Sichtung erfolglos.

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Die zuständigen Behörden wurden umgehend benachrichtigt, die Jäger in der Nachbarschaft informiert. Nun wendet sich der Wildparkleiter Christian Schaefer vom Forstamt Hanau-Wolfgang an die Öffentlichkeit. „Da sich das Tier anscheinend immer noch in der Nähe des Parks aufhält, bitten wir die Bevölkerung um Hilfe. Wer die große, ca. 22 Kilogramm schwere Katze sieht, möge bitte den Wildpark benachrichtigen.“ Der Luchs hat einen kurzen Schwanz mit schwarzer Spitze (Stummelrute), einen runden Kopf mit ausgeprägtem Backenbart und Pinselohren (hoch und spitz mit schwarzen Haarpinseln). Der Luchs ist eine hochbeinige Katze mit kräftigen breiten Pfoten und braun-gelb-rötlichem Fell mit Fleckenmuster. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt ca. 110 cm, die Körperhöhe ca. 60 cm.

Ganz wichtig ist es, Abstand zu halten und dem Tier keinesfalls nachzustellen, sondern sichere Beobachtungen so schnell wie möglich an den Wildpark unter der dafür extra eingerichteten Telefonnummer 0170/5719661 oder 06181/61833016 weiterzuleiten.

Foto: Rainer Prause

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