„Bevor sich die Bausubstanz des Hauses über die Jahre immer weiter verschlechtert, sollte die Gemeinde Linsengericht hier auf Teile des bereits von einem Architekten ausgearbeiteten Sanierungskonzeptes zum Bürgersaal und des Grempschen Hauses aus dem Jahr 2011 zurückgreifen und das Gebäude wieder für die Linsengerichter Bürgerinnen und Bürger und die Vereine nutzbar machen, wofür wir uns ja bereits seit einigen Jahren einsetzen“, so BGL/FWG-Gemeindevorstandsmitglied Sebastian Dein.

„Nach einer Sanierung könnten im Erdgeschoss beispielsweise Teile der Gemeindeverwaltung, etwa das Standesamt mit historischem Trausaal oder das Einwohnermeldeamt, das Ordnungsamt oder andere Bereiche der Gemeindeverwaltung einziehen“, regte Ortsvorsteherin Ingrid Schmidt an. „Dadurch könnte man für die beengte Raumsituation innerhalb des Rathauses eine gewisse Entlastung schaffen, ohne einen teuren Erweiterungsbau auf die grüne Wiese stellen zu müssen“, sagte Bürgerliste Vorsitzender Heinz Breitenbach pragmatisch.

Für das erste Obergeschoss stellen sich die BGL/FWG-Vertreter Vereinsräume für die den Bürgersaal regelmäßig nutzenden Vereine vor, die im Bereich des Thekenraumes durch einen Wanddurchbruch und einzubauender feuerhemmender Tür auch an das erste Obergeschoss des Bürgersaales angebunden werden sollten. Eine Nutzung als Umkleideräume bzw. Garderobe während der Faschingssaison    würde die bisherige unzureichende Situation bei den Veranstaltungen im Bürgersaal wesentlich verbessern. Darüber hinaus könnten im Dachgeschoss Archivräume für die Gemeindeverwaltung entstehen und im Keller beispielsweise zusätzliche Lagerräume.

„Für die Finanzierung der Sanierungsarbeiten könnte ein Teilbetrag der im Doppelhaushalt 2017/2018 für die Rathauserweiterung vorgesehenen Finanzmittel in Höhe von 950.000,-- EUR Verwendung finden. Wir meinen, um das denkmalgeschützte Grempsche Haus nachhaltig zu sanieren und eine vernünftige Nutzung für die Linsengerichter Bevölkerung im Altenhaßlauer Ortskern zu erreichen, ist dieser Lösungsvorschlag sinnvoll und umsetzbar “, so Fraktionsvorsitzender Breitenbach abschließend.

Foto (von links): Theo Ratzka, Sebastian Dein, Wolfgang Planer, Ingrid Schmidt und Heinz Breitenbach.


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