Verbrennen von Grünabfällen im Außenbereich

Maintal
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Bereits mehrmals informierte der Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Maintal über die Gefahren, die das eigenmächtige Verbrennen von Grünabfällen im Außenbereich – etwa in Kleingärten oder auf den Maintaler Streuobstwiesen – mit sich bringt.

Eine städtische Informationsschrift informiert ausführlich, was erlaubt ist, was verboten ist und was sogar strafbar ist?

Das Verbrennen von Grünabfällen im Außenbereich ist eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. In dicht besiedelten Gebieten gehen erhebliche Gefahren von offenen Feuern aus. Deshalb ist das Verbrennen von Grünschnitt fast überall im Maintaler Stadtgebiet verboten. Dies gilt insbesondere während der Brut- und Setzzeit vom 1. März bis 30. September. Dann ist das Verbrennen generell strengstens verboten. Erlaubt ist das Verbrennen von Gartenabfällen also nur außerhalb der Brut- und Setzzeit, nur in bestimmten Landschaftsteilen und nur nach einer Anzeige beim städtischen Fachdienst Brandschutz.

Offene Feuer und damit auch das Verbrennen von Grünabfällen sind in den Landschaftsschutzgebieten generell und ganzjährig verboten. Zudem sind Mindestabstände beispielsweise zur Wohnbebauung, zu Landesstraßen, Bäumen, landwirtschaftlichen Gebäuden oder Hochspannungsleitungen einzuhalten. Die städtische Ordnungsbehörde führt deshalb immer wieder oder in besonderen Verdachtsfällen auch Kontrollen durch.

Jedes geplante Verbrennen, außerhalb der Schutzzeiten, ist zwingend beim zuständigen Fachdienst Brandschutz unter Telefon 06181 400-311 anzuzeigen. Illegales oder eigenmächtiges Verbrennen ohne Genehmigung kann teuer werden: Das Regierungspräsidium Darmstadt verfolgt als Abfallbehörde die Fälle, in denen Abfall gesetzeswidrig außerhalb dafür vorgesehener Anlagen verbrannt wurde. Nicht genehmigtes Verbrennen führt dann zu zahlungspflichtigen Löscheinsätzen der Maintaler Feuerwehr. Wer einen Brand beispielsweise im Schrebergarten oder auf einer Wiese feststellt, sollte diesen nicht der Stadtverwaltung, sondern unverzüglich der Feuerwehr über die Notrufnummer 112 melden.

Streuobstwiesen- und Gartenbesitzerinnen können die kostenfreien Entsorgungsangebote der Maintaler Abfallsammelstellen sowie zusätzliche Service-Leistungen nutzen – zum Beispiel eine sehr erfolgreiche Häckselaktion in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Streuobst im Februar. „Grünabfälle selbst auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren ist die beste Lösung“, meinen die Abfallberaterinnen Kerstin Franz und Ingrid Hegenbarth-Müller. Die Kompostierung trägt unter anderem dazu bei, dass wertvolle Rohstoffe weiter als Düngemittel genutzt werden. Wer nicht vor Ort kompostieren kann, nutzt die Abfallsammelstellen der Stadt Maintal. Sie liegen in Hochstadt und Bischofsheim in unmittelbarer Nähe zu den Streuobstwiesen.

Für private Anlieferinnen und Anlieferer aus Maintal ist die Annahme einer Menge von bis zu einem Kubikmeter Grünabfall je Öffnungstag kostenlos. Von November bis Februar gibt es zwei Termine pro Woche. Von März bis Oktober kann an drei Tagen pro Woche eine Menge von jeweils maximal 1 m³ pro Öffnungstag kostenfrei abgegeben werden. Große Mengen nimmt die Kompostierungsanlage des Zweckverbands Bioabfallentsorgung Maintal-Bad Vilbel in Dörnigheim (Otto-Hahn-Straße 7) gegen Entgeltzahlung an.

Wer sich informieren möchte, findet Informationen unter www.maintal.de, Stichwort Leben in Maintal/ Bauen und Umwelt/ Abfallwirtschaft. Hier kann ein Informationsflyer heruntergeladen werden. Auf einer Karte sind die per Verordnung von der Verbrennung ausgeschlossene Bereiche in Maintal ersichtlich. Fragen zu Schutzgebieten beantwortet auch das Team vom Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt telefonisch unter der Nummer 06181 400-401 (Freia Klinkert-Reuschling) oder 06181 400-429 (Martin Weiß) sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Übersicht über alle Entsorgungsmöglichkeiten in Maintal erhalten Bürgerinnen und Bürger ebenfalls auf der städtischen Internetseite oder beim Team der Abfallberatung unter Telefon 06181 400-431.


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