Landräte nehmen Spatenstich für K246 persönlich vor

Heldenbergen
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Die beiden Landräte Joachim Arnold (Wetterau) und Erich Pipa (Main-Kinzig) haben am Mittwoch (19.4.) mit dem Spatenstich die Arbeiten für den Neubau der Kreisstraße 246 zwischen Karben-Groß-Karben und Nidderau-Heldenbergen eröffnet.

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Die K246 liegt zum Teil auf der Seite des Wetteraukreises und zu einem anderen Teil auf der Main-Kinzig-Seite. Daher gehen die Kreise bei dieser Baumaßnahme gemeinsam vor. Insgesamt wird auf rund 5,2 Kilometern Länge der Straßenabschnitt zwischen Karben und Nidderau grundlegend erneuert. Darüber hinaus errichten die Kreise einen Radweg, parallel zur Straße. Die Kosten von rund 5,0 Millionen Euro tragen anteilig der Main-Kinzig-Kreis (2,8 Millionen Euro) und der Wetteraukreis (2,2 Millionen Euro).

„Die fertige Kreisstraße wird eine erhebliche Entlastung bringen und ihrem Namen als Verbindungsstraße im besten Sinne gerecht, weil sie die Kommunen beider Kreise besser miteinander verbinden wird“, erklärte Landrat Erich Pipa und hob damit nicht zuletzt auf die Stärkung des Fahrradverkehrs ab. „Gerne hätten wir die Arbeiten früher in Angriff genommen. Nachdem wir aber trotz anderer Signale weder 2015 noch 2016 in die Landesförderung aufgenommen wurden, haben wir die Finanzierung nun für dieses Jahr selbst in die Hand genommen.“ Der Wetterauer Landrat Joachim Arnold freute sich ebenfalls über den Baubeginn. „Ich hatte mich bekanntlich für einen früheren Baubeginn eingesetzt, damit die Arbeiten mit denen zur Karbener Nordumgehung einhergegangen wären. Nichts desto trotz bin ich froh, dass es jetzt losgeht, denn die Erneuerung der K 246 mit der Ergänzung um einen Fahrradweg stand schon lange auf unserer Wunschliste“, so Arnold.

Die Ausschreibung der Arbeiten hatte die Baufirma Strabag AG aus Langenselbold für sich entschieden. Die Bauarbeiten werden unter Vollsperrung in insgesamt vier Bauabschnitten ausgeführt, damit die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke während der Baudurchführung gewährleistet ist. Zum Spatenstich waren neben weiteren Ehrengästen auch Vertreter der Städte Karben und Nidderau gekommen. Karbens Bürgermeister Guido Rahn und Nidderaus ehrenamtlicher Stadtrat Hanstheo Freywald begrüßten den Start der Baumaßnahmen und bedankten sich für die Umsetzung durch die beiden Kreise.

Nicht nur die beiden Kreisverwaltungen hatten sich abzustimmen, auch die Frage der Fördermittel hatten beide Kreise – unabhängig voneinander – zu beantworten. Der Anteil des Wetteraukreises an der Bausumme wird durch das Land Hessen über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert. Die Finanzierung des Anteils des Main-Kinzig-Kreises erfolgt über das Kommunale Investitionsprogramm (KIP). Eine frühere Umsetzung der Baumaßnahme ließ sich aufgrund strikter Vorgaben des Landes Hessen bei der Fördermittel-Gewährung nicht realisieren, auch wenn sich das beide Kreise zwischenzeitlich gewünscht hatten.

Der Blick richte sich nach vorne, betonten die beiden Landräte in ihren Ansprachen. Sie bedankten sich bei ihren Bauverwaltungen sowie bei Hessen Mobil, das die Baubetreuung innehat. Zugleich baten sie die Verkehrsteilnehmer für die nächsten Monate um Geduld. Der Streckenabschnitt ist zwar während der Bauzeit komplett gesperrt, Umleitungen sind jedoch eingerichtet. Zum einen erfolgt eine nördliche Umleitungsstrecke ab Nidderau über Kaichen, Ilbenstadt und Burg-Gräfenrode nach Karben und zum anderen eine südliche Umleitung über Büdesheim und Rendel.


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