Hier hatte er auch seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten absolviert und schließlich bis zum Ruhestand 2008 als Hauptgeschäftsführer gearbeitet. Doch am Mittwoch ging es im Landratsamt nicht um seine berufliche Laufbahn, sondern um seine zahlreichen Verdienste, die er sich „nebenbei erworben“ hatte.

Im Kreise der Familie und zahlreicher langjähriger Wegbegleiter durfte er in Gelnhausen aus der Hand von Landrat Erich Pipa das Bundesverdienstkreuz am Bande entgegen nehmen. Eine Auszeichnung, die „mindestens zur Hälfte“ auch seiner Ehefrau Monika gebührt, wie Wolfgang Biedenbender betonte. Denn es sei rückblickend kaum nachvollziehbar, wie sie „diese vielen Fehlzeiten tolerieren konnte“. Vor diesem Hintergrund dankte er seiner Familie für die großartige Unterstützung während der vielen arbeitsreichen Jahre. Es sei daher auch eine besondere Freude, dass nicht nur die beiden Kinder mit ihren Partnern sowie den Enkeln an der Feierstunde im Landratsamt teilnehmen konnten, sondern auch die Eltern Erna und Friedel Biedenbender.

Entsprechend seiner Tätigkeit bei der Kreishandwerkerschaft Hanau engagierte sich Wolfgang Biedenbender auch ehrenamtlich vor allem im wirtschaftlichen Bereich. So war er Vorsitzender des Versorgungswerkes des Handwerks im Main-Kinzig-Kreis, war Mitglied im Regionalbeirat und der Vertreterversammlung der Frankfurter Volksbank sowie von 1997 bis 2006 ehrenamtlicher Richter beim Landesarbeitsgericht Frankfurt.

Landrat Pipa lobte das „ausgeprägte Gespür für gesellschaftliche Fehlentwicklungen und Probleme und die Bereitschaft, an Lösungen zu arbeiten“. So sei die Zusammenarbeit rund um das damalige Berufsbildungszentrum (BBZ) in Gründau stets vorbildlich und konstruktiv gewesen. „Wir kennen uns in amtlichen Funktionen seit über 30 Jahren und ich bin dankbar für die stets gute Zusammenarbeit“, sagte er.

Wie in der offiziellen Begründung zu der Auszeichnung aufgeführt ist, hat sich Wolfgang Biedenbender unter anderem auch im Beirat der Kreisvolkshochschule engagiert, in der Schulkommission sowie von 2001 bis 2008 im Stiftungsrat der Lebenshilfe des Main-Kinzig-Kreises. Gerade diese Tätigkeit für Menschen mit Behinderung sei für ihn – an er Seite von Landrat a. D. Karl Eyerkaufer – ein wichtiges Anliegen gewesen.

Darüber hinaus habe er mit großer Begeisterung Fußball gespielt in seinem Heimatort Hüttengesäß und war dort viele Jahre bei der Sportvereinigung als Trainer sowie von 1995 bis 1999 auch als Vorsitzender aktiv. Für Ronneburgs Bürgermeister Andreas Hofmann ist daher „dieser vorbildliche Einsatz für die Gemeinschaft“ nicht hoch genug zu bewerten. Es sei zudem ein stolzer Tag für die Gemeinde, dass ein Bürger des Ortes nun mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werde. Als Zeichen der Dankbarkeit überreichte er einen Präsentkorb mit „vielen gesunden Sachen“.

Auch Kreishandwerksmeister Martin Gutmann würdigte die „großartige Lebensleistung“ von Wolfgang Biedenbender, der sich auf allen Tätigkeitsfeldern hervorragend eingebracht hätte. Die gemeinsame Zeit an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Hanau sei intensiv aber auch sehr erfolgreich gewesen. Die nun überreichte Auszeichnung und Wertschätzung sei daher in allen Belangen mehr als verdient.

Der Vorschlag zu dieser Ehrung war von Willi Oschwald vorbereitet und auf den Weg gebracht worden. Der ehemalige stellvertretende Kreishandwerksmeister gehörte gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria ebenso zu den Gratulanten wie Helga und Heinz Blum, Manfred und Gisela Köhler, Elgerd Heppding, Richard Kober sowie die langjährige Sekretärin Barbara Schulz mit Ehemann Leonhard und viele weitere langjährige Wegbegleiter.

Foto (von links): Landrat Erich Pipa, Monika und Wolfgang Biedenbender, Bürgermeister Andreas Hofmann.


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