Intensive Zusammenarbeit zur weiteren Stärkung des Bergwinkels

Schlüchtern
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Eine intensive Zusammenarbeit haben Schlüchterns neuer Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) und Gelnhausens Rathauschef Thorsten Stolz, der am 5. März 2017 für die Main-Kinzig-SPD als Landrat kandidiert, vereinbart.

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„Wir werden uns künftig eng austauschen“, kündigten die beiden nach einem Treffen in Gelnhausen an, bei dem die anstehenden Millionen-Investitionen an den Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern, die wirtschaftliche Entwicklung des Bergwinkels und das von Thorsten Stolz im Falle seiner Wahl zum Landrat geplante „Förderprogramm Ländlicher Raum“ im Mittelpunkt standen.

Thorsten Stolz und Matthias Möller waren sich einig darin, dass die Ansiedlung von Engelbert Strauss in Schlüchtern eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Schlüchtern und die gesamte Region Bergwinkel darstellt. Der Biebergemünder Hersteller von Arbeitsbekleidung errichtet dort 2017 ein neues Dienstleistungs- und Logistikzentrum mit bis zu 350 Arbeitsplätzen. „Die Firma Engelbert Strauss bekennt sich hier eindeutig zur Main-Kinzig-Region und wertet den Ostkreis mit dieser Standortentscheidung weiter auf“, lobten Matthias Möller und  Thorsten Stolz die Entscheidung des Wirtheimer Unternehmens.

Von ebenfalls großer Bedeutung für den Bergwinkel sind die Investitionen des Main-Kinzig-Kreises in den Gesundheitsstandort Schlüchtern, stimmten die beiden Bürgermeister überein. So soll bereits Ende November der Grundstein für den Erweiterungsbau am Krankenhaus Schlüchtern gelegt werden. Das Gesamtvolumen der Investitionen beträgt 8,4 Millionen Euro. Geplant sind unter anderem umfangreiche Sanierungen verschiedener Klinikbereiche und ein Anbau mit drei Ebenen. Hier finden auf 3.800 Quadratmetern künftig eine moderne Pflegestation und die neue Palliativstation Platz. Im Gespräch mit Matthias Möller betonte Thorsten Stolz, dass er sich ganz klar für den Fortbestand der Main-Kinzig-Kliniken in Trägerschaft des Kreises – und somit in kommunaler Hand – bekennt. Der Standort Schlüchtern sei nicht nur im Hinblick auf die medizinische Versorgung im östlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises unverzichtbar, sondern besitze mit seinen rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch als Arbeitgeber große Bedeutung.

„Ich begrüße das Programm zur Förderung des ländlichen Raumes sehr, es trifft auf unsere Stadtteile in Schlüchtern geradezu beispielhaft zu und ließe sich hier sehr gut umsetzen“, sagte Matthias Möller mit Blick auf das Vorhaben von Thorsten Stolz, im Falle seiner Wahl zum Landrat den Herausforderungen des demographischen Wandels mit einer kreiseigenen Initiative zu begegnen. Der Landratskandidat plant ein gesondertes Förderprogramm für Städte und Gemeinden, die aufgrund ihrer ländlichen Struktur in besonderem Umfang vom demographischen Wandel – und somit von Bevölkerungsrückgang – betroffen sind. „Das wird ein eigenständiges, vom Main-Kinzig-Kreis aufgelegtes Förderprogramm mit dem Ziel, die alten Ortskerne zu stärken. Ich möchte Anreize für Sanierungen und für die Übernahme leerstehender Gebäude schaffen, und so die Wohnstrukturen im ländlichen Raum attraktiver machen“, umriss Stolz sein Vorhaben.

Bei ihrem intensiven Gedankenaustausch machten Möller, mit 35 Jahren nur zwei Jahre jünger als Thorsten Stolz (37), zahlreiche Gemeinsamkeiten aus. „Wir sind eine Generation und gehen viele Themen mit derselben Sichtweise an“, betonten beide. So wollen sie sich speziell zum geplanten „Förderprogramm Ländlicher Raum“ zeitnah wieder zusammensetzen. Eine Einladung ins Rathaus nach Schlüchtern hat Matthias Möller bereits ausgesprochen. Thorsten Stolz gab seinem neuen Kollegen abschließend aus seiner rund zehnjährigen Amtszeit in der Kreisstadt  zahlreiche Tipps und Erfahrungen mit auf den Weg zurück in den Bergwinkel. Besonders interessierte sich Matthias Möller dabei für den Aufbau des Stadtmarketing- und Gewerbevereins und dessen Zusammenarbeit mit der Stadt.

Foto: Vereinbaren eine enge Zusammenarbeit: Schlüchterns neuer Bürgermeister Matthias Möller und sein Amtskollege und SPD-Landratskandidat Thorsten Stolz.

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