Altstadtförderverein: Sommerbühne wird die Altstadt nicht beleben

Wächtersbach
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In einer Pressemitteilung spricht sich Enesa Aumüller, Vorstandsmitglied des Altstadtfördervereins Wächtersbach gegen eine Sommerbühne im Wächtersbacher Schloßpark aus.

"Die Sommerbühne, ein Geschenk für die Altstadt? Der Schlosspark ist ein Geschenk an den Landrat. Der größte Schatz den Wächtersbach neben der Altstadt zu bieten hat, unser denkmalgeschützter Schlosspark, soll nicht den Wächtersbacher Bürgern  als Erholungsort dienen, er soll den Vereinen aus dem Landkreis als große Sommerbühne zur Verfügung gestellt werden. Als Schmankerl soll es für die Altstadtbewohner Freikarten geben. Wir Altstadtbewohner brauchen keine Freikarten. Wir werden nicht nur das Konzert hören, wir werden auch die Ankunft der LKWs, den Aufbau, die Generalproben, das Konzert, den Abbau, und die zurückgbleibenden, feierfreudigen Gäste im Wald hören", heißt es in der Pressemitteilung.

Und weiter: "Die Verantwortlichen sollten bedenken, dass die Altstadt nur schön bleibt, und sich weiter entwickelt wenn sich die Bewohner in ihr wohl fühlen. Dazu gehört es auch, dass sie selbst entscheiden dürfen wann sie feiern wollen. Die Altstadtbewohner besitzen keinen Garten um ihr Haus herum der ihre Privatsphäre schützt, deswegen reagieren sie sehr sensibel auf jegliche Veränderung ihrer Umgebung. Sie haben gelernt sich anzupassen und als Gewerbetreibende das Optimum raus zu holen. Und gerade deswegen, weil sie hier alles am Laufen halten, sollte der Schlosspark als Erholungsort dienen, und nicht zusätzlichen Stress verursachen, denn die Veranstaltungen würden wohl vormittags, nachmittags und abends stattfinden. Die Sommerbühne wird die Altstadt nicht beleben, sie wird die berufstätigen, ruhebedürftigen Bewohner vertreiben.

Wenn Sie lieber Herr Landrat der Altstadt ein Geschenk machen wollen, dann helfen Sie uns, den schützenswerten Schlosspark in seiner ganzen Größe und Schönheit zu erhalten und liebevoll zu beleben. Lassen sie bitte nicht zu, dass über hundert Jahre alte Rhododendren rausgerissen und unzählige Bäume gefällt werden, denn wegen Umsturzgefahr muss sicherlich um diese monströse Bühne herum alles kahl geschlagen werden. Nutzen Sie das Potenzial der bereitwilligen, ehrenamtlich engagierten Bürger, um aus dem Schlossareal etwas wirklich einzigartiges zu machen und für die Nachwelt zu bewahren. Damit ist nicht die überdimensionierte Sommerbühne gemeint. Die Auswahl des Standorts sollte vor allem mit Rücksicht auf die Anwohner und den Denkmal-und Naturschutz gewählt werden, ein Standort mit vorhandenen Zufahrtswegen und der Möglichkeit einen Zaun zum Schutz der Bühne aufzustellen."


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