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Nun engagieren sie sich erneut mit einem Benefizkonzert am Freitag, 23. März, in der Bergkirche Niedergründau für das derzeit entstehende Schwanennest Hanau, ein Haus zur Kurzzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Unsere Zeitung sprach im Vorfeld mit Matthias Schmitt, dem künstlerischen Leiter des Chors.

Herr Schmitt, was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an DelicaTon?
Matthias Schmitt: Wir sind eine Gruppe mit singbegeisterten Männern, die sich seit vielen Jahren treffen, um gute Chormusik einzustudieren und sie dann vor Publikum zu präsentieren. Das Besondere sind die regelmäßigen Reisen zu internationalen Wettbewerben und Festivals. Wir waren schon sieben Mal im Ausland und haben auf ganz tollen Bühnen singen dürfen. Im Herbst dieses Jahres werden wir nach Nordirland fliegen. Aber auch die Konzerte in unserer Region sind immer wieder etwas Besonderes, denn wir bemühen uns, unseren Zuhörern nicht nur interessante Chorwerke vorzutragen, sondern sie mit unserer Musik auch emotional zu erreichen.

Sie und Ihre Sänger geben ein Benefizkonzert für das zurzeit im Bau befindliche Schwanennest Hanau. Warum haben Sie sich für dieses soziale Projekt entschieden?
Schmitt: Wir haben bereits vor zwei Jahren bei einem Benefizkonzert für das Schwanennest mitgewirkt, was damals der Lions Club Main-Kinzig in Bad Orb unter dem Titel „FrühlingsROCKsinfonie 2016“ veranstaltete. Seitdem wissen wir, dass die Kapazitäten im bereits bestehenden Schwanennest 1 bei Weitem nicht ausreichen, um die große Nachfrage zu decken. Die liebevolle Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, die Entlastung ihrer Eltern – das sind Anliegen, die wir gerne unterstützen.

Was lieben Sie am Chorgesang?
Schmitt: Ich liebe fast alles am Chorgesang. Spontan fallen mir vor allem drei Dinge ein: Das Singen als ursprüngliche Art des Musizierens mit dem Körper als Instrument. Außerdem die Möglichkeit, Sprache und Musik zu einem künstlerischen Werk zu verknüpfen. Und drittens: Das besondere Erlebnis des gemeinschaftlichen Klangerzeugens.

Welche Werke werden in der Bergkirche Niedergründau zu Gehör kommen?
Schmitt: Wir haben als Motto „Lichtblicke“ gewählt. Das heißt, dass wir einerseits Chorwerke vortragen werden, die von leuchtenden Himmelskörpern handeln, zum Beispiel das wunderschöne „Stars“ von Erik Esenvalds, die Rilke-Vertonung „O gäbs doch Sterne“ von Alwin Schronen oder das schlicht-ergreifende Volkslied „Schönster Abendstern“. Zum anderen haben wir Stücke im Repertoire, die Glaube und Hoffnung auch in dunklen Zeiten thematisieren, zum Beispiel ein faszinierendes „De profundis“ des Renaissance-Komponisten Josquin Deprez, eine Vertonung des Bonhoeffer-Gedichts „Von guten Mächten“ oder der Männerchor-Klassiker „Abschied“ von Mathieu Neumann. Der Themenkomplex passt natürlich auch zur gegenwärtigen Fastenzeit.

Warum sollte man das Konzert am 23. März nicht versäumen?
Schmitt: Weil es sich immer lohnt, stimmungsvolle Chormusik in einer wunderbaren Kirche zu erleben. Und weil der Kauf einer Konzertkarte eine direkte Unterstützung des Schwanennests bedeutet.

Tickets für das Benefizkonzert mit DelicaTon am 23. März, 19 Uhr, in der Bergkirche Niedergründau gibt es zum Preis von 14.- Euro im Café Lili Marleen, Vor der Kaserne 6, in Gelnhausen, bei allen Sängern des Chors, bei Raphael Trageser unter Telefon (0 60 55) 8 96 74 68, sowie an der Abendkasse.

Foto: Freut sich auf das Konzert im stimmungsvollen Ambiente der Bergkirche Niedergründau: Matthias Schmitt, der Leiter des Männerkammerchors DelicaTon.


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