Aus diesem Grund hat der Vorstand der SPD im Wahlkreis Gelnhausen/Schlüchtern einstimmig Heinz Lotz für die Nominierung zur Landtagswahl vorschlagen. Entscheiden werden darüber am 11. Dezember die SPD-Mitglieder im Wahlkreis. Als sein Stellvertreter schlägt der Vorstand Stefan Ziegler aus Bad Soden-Salmünster vor.

40 Jahre lang arbeitete Lotz als Schornsteinfeger, bevor er vor 10 Jahren erstmals in den Landtag gewählt wurde. Mit diesem Lebenslauf gilt er in der Landeshauptstadt als Exot. Das kann die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller nur bestätigen: „Wenn im Landtag davon geredet wird, dass junge Leute gleiche und faire Bildungschancen verdienen, betrachtet Heinz Lotz das Ganze aus einem anderen Blickwinkel. Wie die wenigsten Menschen im Landtag, aber die meisten Menschen zwischen Gelnhausen und Schlüchtern, hat er genau diese Geschichte höchstpersönlich durchlebt. Mit 14 Jahren hat er seine Ausbildung begonnen und war wenige Jahre später einer der jüngsten Handwerksmeister in Hessen. Mittlerweile ist er einer der wenigen Handwerker im Hessischen Landtag. Heinz Lotz arbeitet mit Herz und Seele für diesen Wahlkreis. Er spricht gerade heraus was er denkt und weiß wo den Leuten der Schuh drückt“, beschreibt die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller den 63-jährigen Steinauer, mit dem sie sich ein Wahlkreisbüro in Gelnhausen teilt. Seine Bodenständigkeit werde von vielen Menschen im Wahlkreis, aber auch im Landtag geschätzt.

Für die SPD-Landtagsfraktion ist Heinz Lotz hauptsächlich zuständig für Landwirtschaft, Forst, Jagd und Naturschutz. Außerdem ist er im Unterausschuss für Justizvollzug und im Unterausschuss für Flüchtlinge und Wiedergutmachung aktiv. Auch wenn er mit diesen Themen selten im Rampenlicht steht, hat er sich in der Fraktion bewusst für diese Aufgaben beworben, um den ländlichen Raum besser fördern zu können. „Zwar kratzen wir geografisch ans Rhein-Main-Gebiet und müssen deshalb in Gelnhausen, Bad Orb oder Schlüchtern mehr für Themen wie bezahlbaren Wohnraum tun, dennoch haben wir im ländlich geprägten Raum eher umgekehrte Herausforderungen zu meistern. Seit Jahren arbeiten wir in der SPD-Fraktion mit Thorsten Schäfer-Gümbel an einer Idee für ein Hessen von Morgen. Ich setze mich dafür ein, das Themen des Alltags diskutiert werden und dass wir Menschen aus dem ländlichen Raum nicht zu kurz kommen“, sagte Heinz Lotz.

Bei der Landtagswahl 2018 möchte er sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen: „Auch wenn es manchmal knapp war, habe ich mir am CDU-Urgestein Rolf Müller bei jeder Wahl die Zähne ausgebissen. Meine Positionen werde ich so klar wie noch in keiner Landtagswahl an die Leute bringen. Die Leute sollen wissen, warum sie wen wählen. Ich für meinen Teil freue mich auf einen inhaltlich streitbaren, aber fairen Wahlkampf mit Michael Reul. 2018 bin ich am Drücker“, ist sich Heinz Lotz sicher. 

Die Nominierung des SPD-Landtagskandidaten findet im Rahmen einer Wahlkreiskonferenz am Montag, 11. Dezember 2017, um 19 Uhr, in der Stadthalle Gelnhausen statt. Antrags- und stimmberechtigt sind alle SPD-Mitglieder aus dem Landtagswahlkreis 42 (Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Birstein, Brachttal, Flörsbachtal, Gelnhausen, Jossgrund, Linsengericht, Schlüchtern, Sinntal, Steinau an der Straße und Wächtersbach).


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