Aus diesem Grund bringt die Kreistagsfraktion zur heutigen Sitzung der Abgeordneten einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag ein: „Die Firma Daher Nuclear Technologies GmbH, ehemals Nuclear Cargo Service, ist in der Vergangenheit hauptsächlich durch Verfehlungen bekannt geworden. Es ist verantwortungslos, dieser Firma ein weiteres Zwischenlager in Hanau-Wolfgang zu genehmigen“, kritisiert Bousonville die Entscheidung des Frankfurter Verwaltungsgericht.

Im Antragstext der GRÜNEN heißt es, der Kreisausschuss solle „den Magistrat der Stadt Hanau in seiner Haltung, den Bau eines Zwischenlagers für Atommüll in Hanau-Wolfgang mit allen politischen und juristischen Mitteln zu verhindern, unterstützen.“

„Die Stadt Hanau hat einen Monat Zeit, gegen das Urteil Einspruch beim Verwaltungsgerichtshof in Kassel einzulegen“, begründet Bousonville die Dringlichkeit des Antrages: „Wir hoffen, dass die Abgeordneten der anderen Fraktion erkennen, wie wichtig es ist, gegen die Pläne von Daher Nuclear Technologies entschieden vorzugehen.“


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