Wie wir nun von Mitgliedern des Trägervereins erfahren mussten, ist die Verkehrsanbindung nicht optimal und zahlreiche Reiseveranstalter weigern sich, das Museum in ihr Programm aufzunehmen. Als Grund wird genannt, dass es keine geeignete Haltestelle gibt, die das Aus- und Einsteigen vor allem für ältere Menschen, in der Nähe des Museums, möglich macht.

Der Hanauer ehrenamtliche Stadtrat und Mitglied des Trägervereins, Lutz Wilfert (FDP), weist auf die Probleme hin: „die Diskussion um eine geeignete Haltestelle für das Puppenmuseum wird schon seit Jahren geführt. Die Forderungen sind den Verantwortlichen auch bekannt. Leider wird immer wieder die Zuständigkeit in Frage gestellt.“

„Optimaler Platz wäre die jetzige Haltestelle der Linien 1 und 9 der Hanauer Straßenbahn am Bismarckturm“, stellt Helmut Geyer, der Vorsitzende des Trägervereins, fest. Da sich das Grundstück im Eigentum des Main-Kinzig-Kreises befindet, muss eine Abstimmung mit dem Kreis stattfinden.

Auch für den ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten der Freien Demokraten, Dr. Ralf-Rainer Piesold, stellt sich dieser Standort als der am besten geeignete dar: „Die Eigentumsverhältnisse stellen kein Problem dar, da der Main-Kinzig-Kreis dieses Grundstück zur Verfügung stellen würde. Diese positive Nachricht hat mir Landrat Thorsten Stolz auf Nachfrage zugesichert.“

Insgesamt wäre damit bereits ein Teil der Investitionssumme aufgebracht. Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Kolja Saß, ergänzt: „wir möchten noch einmal auf den Main-Kinzig-Kreis zugehen, um zu klären, ob dieser sich nicht auch an den Baukosten, die auf ca. 40.000 € geschätzt werden, beteiligen könnte.“

Da jedoch die Haltestelle, die auch von der Stadt Hanau genutzt wird, behindertengerecht umgebaut werden müsste, gehen die Liberalen davon aus, dass sich auch die Stadt Hanau daran beteiligen wird. Ebenso ist eine Mitfinanzierung durch das Land grundsätzlich möglich. „Wir werden unseren Betreuungsabgeordneten fragen, ob er da initiativ werden kann“, ergänzt Saß und hofft, dass bei gutem Willen und den überschaubaren Investitionskosten, dieses Manko des Hessischen Spielzeug- und Puppenmuseums bald beseitigt werden könne.

„Sollte dieses Vorhaben so umgesetzt werden, würden Reisegruppen und Tourismusunternehmen das schöne Museum sicherlich wieder ansteuern“, schließen Wilfert und Geyer übereinstimmend.


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