20-Jähriger bei Internet-Date von Jugendlichen überfallen

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Über eine Dating-Plattform im Internet wollte ein 20-jähriger Maintaler seine große Liebe kennenlernen, doch beim ersten Treffen warteten auf ihn vier Jugendliche, die ihn überfallen wollten. Als mutmaßlichen Haupttäter hat die Polizei bereits einen 15-Jährigen aus Niederdorfelden ermittelt, der auch die Namen seiner mutmaßlichen Komplizen verriet.

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Der Maintaler warn am Sonntag in den Bad Vilbeler Stadtteil Gronau gefahren, um sich mit der Frau zu treffen, die er glaubte, übers Internet kennengelernt zu haben. Am vereinbarten Treffpunkt auf einem Feldweg hinter dem Nidderring erwartete ihn jedoch nicht die erwartete Frau, sondern gegen 17.40 Uhr eine Gruppe von drei Jugendlichen. Es kam zu einem Gerangel mit den Unbekannten, die ihn dort überraschten und mit einem Pfefferspray in die Augen sprühten. Die Angreifer forderten das Handy des Maintalers, welches er trotz Schlägen und Tritten nicht herausgab. Stattdessen schrie er laut um Hilfe, woraufhin die drei Täter von ihm abließen und flüchteten.

Der 20-Jährige erlitt diverse Prellungen und eine Augenreizung durch das eingesetzte Pfefferspray und konnte sich zu einem nahegelegenen Wohnhaus in Sicherheit bringen. Da einer der Täter über ein Handy als die vermeintliche Frau Kontakt zu dem Geschädigten aufgenommen hatte, konnte die Polizei den Anschlussinhaber ermitteln. Es handelt sich um einen 15-Jährigen aus Niederdorfelden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Frankfurt erfolgte die Durchsuchung der Wohnanschrift des Jugendlichen, welcher sich in der folgenden Vernehmung geständig zeigte und drei Mittäter benannte. Die vierte beteiligte Person konnte von dem Geschädigten am Tatort nicht gesehen werden, da sie etwas abseits Schmiere stand. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, die aus Niederdorfelden, Schöneck und Bad Vilbel stammen. Sie müssen sich nun wegen versuchten schweren Raubes verantworten. Die Ermittlungen dauern an. Mögliche Zeugen der Tat werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, in Verbindung zu setzen.

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