Sturmtief „Egon“ hat am Freitag Teile des Main-Kinzig-Kreises ordentlich durcheinander gewirbelt. Die gute Nachricht: Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt, allerdings kam es teilweise zu durchaus hohen Sachschäden. Große Probleme gab es wie erwartet im Straßenverkehr, mehrere Verbindungen mussten am Freitag komplett gesperrt werden. Am stärksten betroffen waren die Höhenlagen in Vogelsberg und Spessart. Bei der Polizeieinsatzzentrale in Offenbach wurden bis in die Morgenstunden insgesamt 80 Einsätze erfasst, in einigen Ortschaften kam es zudem zu Stromausfällen.

Tief Egon hat ab Mitternacht über dem Main-Kinzig-Kreis gewütet und für zahlreiche Schäden gesorgt. Mehrere Straßen sind am Freitagvormittag voll gesperrt, der Schneefall und glatte Straßen haben zudem für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Polizei und Feuerwehr melden zahlreiche Einsätze, Personen kamen bislang aber nicht zu Schaden.

Die Busfahrerinnen und Busfahrer des Landesverbands der Hessischen Omnibusbetreiber setzen ihren Streik auch am Freitag, den 13.1., fort. ver.di-Verhandlungsführer und Streikleiter Jochen Koppel: „Bis jetzt ist vom Arbeitgeber immer noch kein verhandlungsfähiges Angebot gekommen. Wir warten weiter. Aber wir werden die Streiks inklusive der Solidaritätsstreiks im Umfang der vergangenen Tage weiterführen. ver.di kehrt sofort an den Verhandlungstisch zurück, wenn die Arbeitgeber etwas vorlegen. Letztlich liegt der Ball jetzt bei den Omnibusbetreibern.“

Der Bürgerbeauftragte Franz Elpelt bietet im Januar und Februar Sprechstunden an. Er ist an den Dienstagen, 24. Januar, 7. Februar und 21. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen zu treffen, Barbarossastraße 24.

Der Deutsche Wetterdienst hat amtliche Warnungen vor schweren Sturmböen und Schneefall für den Main-Kinzig-Kreis herausgegeben. Während in Hanau nur leichter Niederschlag erwartet wird, könnten es in Gelnhausen schon bis 12 Zentimeter werden und im Bergwinkel rund um Schlüchtern ist sogar mit Schneeverwehungen zu rechnen.

Die Busfahrerinnen und Busfahrer des Landesverbands der Hessischen Omnibusbetreiber setzen ihren Streik morgen, am Donnerstag, den 12.1. fort. Der Verband hatte ver.di am Vormittag aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. ver.di-Verhandlungsführer und Streikleiter Jochen Koppel: „Wir hören die Botschaft wohl. Bis zur Stunde ist jedoch vom Arbeitgeber kein verbessertes Angebot eingegangen. Deshalb werden die Streiks, ebenso die Solidaritätsstreiks, zunächst auch morgen weitergehen. ver.di fordert die Arbeitgeber auf, einen konkreten Vorschlag zu unterbreiten, wie die Arbeitsbedingungen der Busfahrer verbessert werden können. Dann sind wir bereit, wieder zu verhandeln.“

Die Gewerkschaft ver.di verschärft ab Mittwoch, 11. Januar, ihren Busfahrer-Streik. Daher kommt der gesamte Stadtbusverkehr in Hanau zum Erliegen. War bisher allein die Hanau Fahrer Gesellschaft (HFG) bestreikt, legen nun auch die HSB-Beschäftigten am Steuer die Arbeit nieder. Die HFG ist eine Unternehmenstochter der HSB. Bei der HFG sind 66 städtische Busfahrer in Hanau beschäftigt, bei der HSB mit eigenem Tarifvertrag Nahverkehr sind es 47.

Weitere Beiträge ...

Anzeige

Anzeigedancingworld15.1.17

Anzeige

werbung50Euro1

Anzeige