Außerdem wird Karsten de Man ab sofort als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst zur Verfügung stehen.

„Damit sind wir in diesem Bereich mit elf Kollegen wieder gut aufgestellt“, sagte Kreisbrandinspektor Markus Busanni anlässlich der Übergabe der Urkunden. In der Funktion der Leitenden Notärzte sind derzeit 15 Personen in wechselnden Rufbereitschaften im Einsatz. Die freiwilligen Helfer sind jeweils für ihre Aufgabe zusätzlich entsprechend qualifiziert. So ist Natascha Gärtner hauptberuflich als Oberärztin unter anderem für operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie an den Main-Kinzig-Kliniken beschäftigt. Mit dem Lehrgang zur Leitenden Notärztin wird sie in ihrer Freizeit nun zusätzliche Verantwortung übernehmen.

„Diese enge Verbindung von ehrenamtlichen Fachkräften und dem hauptamtlichen Rettungsdienst sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit und bester medizinischer Versorgung“, betonte Landrat Stolz. Wie von vielen Experten bestätigt, ist der Main-Kinzig-Kreis im Bereich der Notfallversorgung bestens aufgestellt und in vielen Aspekten ein Vorreiter. Das konnte auch Dirk Maybauer bestätigen, da er bereits seit mehreren Jahren unter anderem im Bereich der operativen Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie tätig ist. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA ist er wieder in seine Heimatstadt Gelnhausen zurückgekehrt und wird nun ebenfalls ehrenamtlich den Rettungsdienst unterstützen.

Als ausgebildeter Rettungsassistent beim DRK-Kreisverband Gelnhausen/Schlüchtern ist Karsten de Man bereits hervorragend geeignet, um zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Nach der Ausbildung zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst ist er nun in dieser Funktion eine weitere „hervorragende Verstärkung“, wie der stellvertretende Amtsleiter Günther Seitz bestätigte. Wie wichtig diese übergeordnete organisatorische und medizinische Führung ist, zeigt ein Blick in die Statistik. In den vergangenen zwei Jahren gab es aufgrund besonders schwerer Unfälle oder größerer Brände insgesamt 248 Alarmierungen für diese speziell ausgebildeten Helfer. Die häufigste Ursache sind schwere Verkehrsunfälle auf den Autobahnen.

Szenarien, die auch Volker Jung in seinen elf freiwilligen Dienstjahren als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst erleben musste. Der ausgewiesene Fachmann wechselt jetzt beruflich in den Landkreis Fulda und hat daher sein Amt im Main-Kinzig-Kreis aufgegeben. In den zurückliegenden Jahren hat er rund 1.000 24-Stunden-Rufbereitschaften geleistet und war immer mit Spaß dabei. „Wir danken ihnen herzlich für ihre großartige Unterstützung und wünschen für den weiteren Berufsweg viel Erfolg“, verabschiedete Landrat Stolz den erfahrenen Kollegen. Neben der offiziellen „Entpflichtungsurkunde“ erhielt er auch noch einen Präsentkorb mit „vielen gesunden Sachen“.

Foto: Landrat Thorsten Stolz, Professor Dr. Dirk Maybauer, Dr. Natascha Gärtner, Karsten de Man, Volker Jung, Günther Seitz und Markus Busanni (von links).


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