Im Rahmen einer Feierstunde im Main-Kinzig-Forum verlieh er neun Einrichtungen ihr neuerliches Zertifikat, drei hatten sich zum ersten Mal zertifizieren lassen. „Die Folgen von zu viel Zucker sind uns allen klar. Deshalb haben wir im Kreis sehr früh den Kampf für ein ausgewogenes Frühstück und gesunde Brotdosen-Snacks von Kindern aufgenommen“, blickte der Gesundheitsdezernent am „Tag der Zahngesundheit“ zurück. Daher könne man nun einer ganzen Reihe von Kindertagesstätten, Krippen und Kindergärten bereits zum wiederholten Mal die Zertifikate übergeben.

Erstmals zertifiziert wurden die Kindertagesstätte Alice Salomon aus Hanau, die integrative Kindertagesstätte „Zauberwald“ aus Maintal-Dörnigheim und die „Hasselbachzwerge“ aus Linsengericht-Altenhaßlau. Matthias Zach dankte dem Erzieherpersonal, dass es damit angemessen auf die geänderten Anforderungen an Betreuung reagiere. „Betreuung, Erziehung und Bildung wird seit Jahren immer öffentlicher. Das heißt zum einen, dass Kinder mehr Zeit in öffentlichen Einrichtungen verbringen, zum anderen, dass die Einrichtungen grundlegende Dinge der Erziehung mit übernehmen. Gesunde Mahlzeiten am Morgen und am Mittag gehören dazu. Erzieherinnen und Erzieher können hier wichtiges Wissen vermitteln und eine gesunde Ernährung in den Alltag der Kinder integrieren“, so Zach.

Einiges an Erfahrung bringen bereits neun andere Einrichtungen mit, die im Main-Kinzig-Forum rezertifiziert worden sind. Das sind die Bad Soden-Salmünsterer Kitas „Spatzennest“ und „St. Laurentius“, die „Villa Kunterbunt“ in Gründau, die Hanauer Einrichtungen „Tümpelgarten“, „Kinderburg Tümpelgarten“ und „Marienkirchengemeinde“, die Nidderauer „Villa Kunterbunt“, die Schlüchterner „Kindervilla Kunterbunt“ sowie die Krippe „Zwergenstube“ aus Wächtersbach-Aufenau. Zu den Gratulanten gehörte unter anderem Dr. Britta Keim, Vorsitzende des Arbeitskreises Jugendzahnpflege. Mit den neu hinzugekommenen Einrichtungen würden künftig insgesamt 27 Krippen, Kindergärten und Kindertagesstätten das Siegel des Arbeitskreises Jugendzahnpflege des Main-Kinzig-Kreises tragen, berichtete sie.

„Mit Blick auf den gesamten Main-Kinzig-Kreis mit rund 220 Einrichtungen gehören Sie nun zu den gut zehn Prozent der Einrichtungen, die sich bei der Förderung der Zahngesundheit besonders engagieren. Sie, meine Damen und Herren, sind unsere Leuchttürme im Main-Kinzig-Kreis, auf die wir gerne verweisen und auf die von den zahlreichen anderen Einrichtungen, die noch nicht so weit sind, geblickt wird“, fasste es Keim zusammen. Wie kinderleicht gesunde Ernährung und Zahnpflege geht, demonstrierten anschließend die „Hasselbachzwerge“ mit einer rührenden Aufführung.

Zach bekräftigte dies. „Wir haben im Jahr 2014 begonnen, Einrichtungen mit Zertifikaten auszustatten, wenn sie gewisse Standards erfüllen. Die Zertifizierung ist dabei nicht nur eine gute Selbstüberprüfung der eigenen Arbeit, sondern hilft vor allem, die Zahngesundheit der Kinder im Main-Kinzig-Kreis nachhaltig zu steigern“, sagte er. Die Steigerung der Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen ist das gemeinsame Ziel des Arbeitskreises Jugendzahnpflege und des Zahnärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes des Main-Kinzig-Kreises, die den „Tag der Zahngesundheit“ nutzen, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Foto: Kreisbeigeordneter Matthias Zach dankte im Namen des Gesundheitsamts den Erzieherinnen und Erziehern.


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