Weil er meist einem Verschluss der Herzkranzgefäße geschuldet ist, die den Herzmuskel mit Blut beliefern und bei Mangelversorgung schnell absterben können, ist schnelles Handeln bei einem Verdacht auf Herzinfarkt essentiell. In einem freiwilligen Peer Review hat die Initiative Qualitätsmedizin der Medizinischen Klinik I unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. med. Christof Weinbrenner am Klinikum Hanau nun bestätigt, dass das Team bei der Erstversorgung von Herzinfarkten überdurchschnittlich schnell agiert. Besonders die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen Notarzt und Herzkatheterlabor funktionieren besonders gut: Bei Patienten mit Infarkt-Verdacht oder eingetretenem Herzinfarkt wird schon während der Fahrt aus dem Notarztwagen der Kardiologe und die Pflegekräfte des Herzkatheterlabors informiert. Die Betroffenen werden dann beim Eintreffen im Klinikum Hanau nicht erst in die Zentrale Notaufnahme gebracht, sondern direkt zum interventionellen Kardiologen und zum Herzkatheter-Platz. Dies funktioniert rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr und spart lebenswichtige Minuten bei der Versorgung. „Ein solches Ergebnis ausgestellt zu bekommen, freut unser gesamtes Team natürlich sehr. Es zeigt, dass wir bestens auf die Behandlung von Herzinfarkten eingestellt sind und die Betroffenen unverzüglich an der richtigen Stelle versorgt werden“, so PD Dr. med. Christof Weinbrenner.

Auch der Geschäftsführer des Klinikums Hanau, Volkmar Bölke, gratuliert: „Die Begutachtung durch IQM hat uns bestätigt, dass unsere Rettungskette bei Infarkt-Patienten extrem gut funktioniert.“ Für das Peer Review, bei dem sich Mitte August vier unabhängige Gutachter aus dem Fachbereich der Kardiologie vor Ort ein Bild von den notwendigen Kriterien gemacht haben, hatte sich die Klinik freiwillig gemeldet. In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten. Obwohl die Versorgungsqualität in Krankenhäusern hierzulande ein hohes Niveau erreicht hat, gibt es nach wie vor deutliche Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenzial. Ziel der IQM ist es, dieses Potenzial sichtbar zu machen und die Qualität der einzelnen Häuser durch aktives Fehlermanagement zum Wohl der Patienten weiter anzuheben. Dafür stellt die Initiative den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung, die auf einer offenen Fehlerkultur und kollegialer Unterstützung beruhen.

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin bildet zusammen mit den anderen beiden Medizinischen Kliniken am Klinikum Hanau das Spezialistenteam für das gesamte Spektrum der Inneren Medizin. Neben Herzerkrankungen sind in der Medizinischen Klinik I auch Patienten mit Lungen-, Gefäß- und Nierenbeschwerden an der richtigen Adresse. Das Team aus Chefarzt, neun Oberärzten, 24 Assistenzärzten und den Pflegekräften setzt sein ganzes Wissen und Können dafür ein, Patienten bestens zu versorgen und den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Ärzteteam der Klinik besetzt außerdem rund um die Uhr eines der Notarzteinsatzfahrzeuge in Hanau. Mit seinem Bereitschaftsdienst kann das Team rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche fachlich qualifizierte Herzkatheter-Untersuchungen vornehmen und damit gerade Patienten mit akutem Herzinfarkt aus Hanau und dem gesamten Main-Kinzig-Kreis unverzüglich und bestmöglich versorgen.


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