Vater - Tragikomödie mit Peter Striebeck und Irene Christ

»Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es…«

Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, dass alles in Ordnung sei und seine Alzheimererkrankung zu vertuschen. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also orga¬nisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Da seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am Verlöschen ist…

Überraschenderweise kommen trotz des sehr ernsten Themas Komik und Witz in dem Stück nicht zu kurz. Vor über 50 Jahren gab Peter Striebeck sein Theaterdebüt. Er spielte oft in Tatort-Folgen und bei diversen Sendungen und Serien.


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