Zusätzlich sind weitere rund drei zwei Millionen Menschen ebenfalls erkrankt, wissen es aber nicht. Als Nierenspezialistin im KfH-Nierenzentrum Bad Orb weiß Dr. med. Silke Hofbauer um die Folgen eines zu spät erkannten bzw. behandelten Diabetes: Bei etwa 30 bis 40 Prozent der Diabetespatienten würden sich als Folgeerkrankung Nierenschädigungen entwickeln, auch diabetische Nephropathie genannt.

Ein dauerhaft zu hoher Zuckergehalt im Blut, wie er durch Diabetes verursacht wird, belastet die haarfeinen Gefäße in den Nierenkörperchen so stark, dass sie dauerhaft geschädigt werden und die Nieren dann in der Folge ihre Funktion einstellen. Je früher Diabetes erkannt wird und eine entsprechende Therapie erfolgt, desto besser lassen sich schwerwiegende Folgen abwenden oder zumindest hinauszögern. „Deshalb sind das rechtzeitige Erkennen und das frühzeitige Behandeln von Diabetes für die Gesundheit der Nieren so wichtig“, betont die leitende Ärztin des KfH-Nierenzentrums Bad Orb.

Am Dienstag, 21. November 2017, können sich interessierte Besucher deshalb um 17.00 Uhr im KfH-Nierenzentrum Bad Orb bei einem Vortrag des Diabetologen Dr. med. Dietrich Tews über die moderne Therapie bei Diabetes mellitus informieren. Interessierte sind herzlich eingeladen (Anmeldung bitte unter 06052-916422).

Praktische Tipps und zahlreiche Hintergrundinformationen für den Schutz der Nieren bei Diabetes liefert auch die KfH-Broschüre „Diabetes mellitus. Nierenfunktion durch rechtzeitige Behandlung stabilisieren“. Sie steht zum Download unter www.kfh.de zur Verfügung oder kann per Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.


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