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In diesem Jahr sind im Main-Kinzig-Kreis bislang 206 Menschen an dem Virus erkrankt. Im Gesamtjahr 2016 waren es 329. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts hervor, die die IKK classic ausgewertet hat. „Die Krankheitsfälle nehmen jetzt wieder zu: Eine Infektion ist das ganze Jahr über möglich, der Winter gilt aber als Hochsaison für das Norovirus. Man sollte besonders auf Hygiene achten und sich regelmäßig gründlich die Hände waschen“, sagt Sven Keiner von der IKK classic.

Noroviren zählen zu den häufigsten Erregern von Magen-Darm-Infekten. Das Virus wird von Mensch zu Mensch oder indirekt durch Kontakt mit verunreinigten Gegenständen, wie etwa Türklinken oder Treppengeländern, übertragen. Die Inkubationszeit beträgt nur wenige Stunden. Eine Norovirus-Infektion verläuft meist schnell und heftig und verursacht starkes Erbrechen und Durchfall. Diese akuten Symptome halten in der Regel ein bis drei Tage an, ansteckend ist das Virus aber noch mindestens eine Woche nach Abklingen der Beschwerden.

Wegen des hohen Flüssigkeitsverlusts sollten Betroffene ohne Vorerkrankungen reichlich trinken, am besten verdünnte Säfte, Kräutertee oder Brühe. Kinder, Schwangere, ältere Menschen und chronisch Kranke reagieren oft besonders empfindlich auf den Flüssigkeitsverlust, bei ihnen muss der Krankheitsverlauf ärztlich kontrolliert werden.


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