Schönecks Volleyballer feiern Doppelsieg

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Mit Christian Schlesag im Zuspiel und zwei Damen (Kerstin Hildmann, Christine Riehl) auf den Außenangreifer-Positionen ging der Volleyball Club Schöneck ins erste Match gegen den TV Petersberg.

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Anfängliche Nervosität führte zum 5:11-Rückstand, ehe die VCS-Sechs immer selbstbewusster agierte und sich den ersten Satz souverän mit 25:20 holte. Dank eines bärenstarken Luis Cabrera im Block sowie guter Feldabwehr gab man zunächst auch in Durchgang Zwei den Ton an (10:3). Dann aber hielt der Schlendrian bei Schöneck Einzug, was Petersberg zu nutzen wusste. So musste man nach Abwehr von zwei Satzbällen schließlich den 24:26-Ausgleich hinnehmen.

Durchgang Drei und Vier glichen einem Deja-vu: ein dominanter VCS, bei dem Christine Riehl mit ELF Aufschlägen in Serie die Basis für das deutliche 25:14 legte. In der Folge wiederum vermeidbare Fehler in Annahme oder Abschluss. Zudem taten sich beim 19:25 unerwartete Abstimmungsprobleme auf. Mit einem Rückwechsel auf der Mittelblocker-Position kehrte – gerade rechtzeitig zum Tiebreak – wieder mehr Sicherheit ins Schönecker Team zurück. Eine 11:6-Führung ließen sie sich nicht mehr nehmen und durften am Ende ein klares 15:7 bejubeln. Immerhin zwei Punkte, die vorher zumindest nicht fest einzukalkulieren waren.

Mit frischen Kräften im Zuspiel und Außenangriff wollte man den Schwung gegen den in der Tabelle hinter Schöneck platzierten TFC Steinheim mitnehmen. Bis zur Satzmitte war ein kleiner Vorsprung herausgearbeitet, den der VCS auch zum 25:21 in Ziel brachte. Nach einem Aufstellungsfehler im Annahmeriegel – leider nicht gerade dem ersten in der laufenden Saison – kehrte dann jedoch wieder die Unordnung zurück. Zwar kämpften sich die Schönecker zwischenzeitlich heran. Am Ende stand dennoch ein ernüchterndes 15:25. Noch entmutigender: aufgrund der nachlassenden Kräfte und Konzentration ging auch der dritte Satz mit 21:25 an die Gäste.

Mit einer etwas höheren und zugleich weniger dicht am Netz platzierten Annahme wollte die Pfennig-Sechs Stabilität und Druck im Spielaufbau zurückgewinnen. War es eine Woche zuvor in der zweiten Satzhälfte regelmäßig zu Leistungseinbrüchen gekommen, so kämpften sie sich diesmal trotz schwerer Beine durch. Ab 16:16 legte der VCS sogar einen fulminanten Endspurt hin und erreichte mit 25:18 den 2:2-Satzausgleich. Erneut Tiebreak! Trotz mehrerer Angriffe ins Aus und einem 0:4-Rückstand gab der VCS nicht auf. Bei 6:5 ging er erstmals in Führung. Bis zum Satzende blieb es heiß umkämpft, bevor Janusz Krasowski einem krachenden Longline-Angriff den Sack zum 18:16 zumachte.

Fazit: Waren die körperlichen oder die seelischen Strapazen schlimmer? „Ich weiß es nicht“, so ein erleichterter Schönecker Coach. „Positiv festzuhalten bleibt aber, dass wir in meinen Augen das gesamte Spiel bestimmt haben, wenngleich nicht immer in unserem Sinne“. Doch wer weiß, mit etwas mehr Konstanz ist nächste Saison vielleicht mehr drin als Bezirksliga-Platz 5 aus 2017/18.

Für den VC Schöneck am Netz: Luis Cabrera, Sabine Diel, Kerstin Hildmann, Janusz Krasowski, Alexander Naumann, Armin Pfennig, Christine Riehl, Christian Schlesag, Jürgen Schmidt und Melanie Schubert.

Foto: Freude beim VC Schöneck.

Foto: VCS-Mittelblocker Luis Cabrera in Aktion – hier gegen Petersbergs Mittelangriff.

(Fotos: E. Pfennig)

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