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Nach einigen Überlegungen seitens des Vorstands der Schülervertretung, bestehend aus Maximilian Weisbecker und Cyrus Bartelt, stand die Teilnahme am Filmwettbewerb „Meine Ausbildung – Du führst Regie!“ des Hessischen Rundfunks fest. Wie bereits zwei Jahre vorher schon einmal mit dem Film „TanzSchritte“ geschehen, wurden in der Schule ab Dezember 2016 Teammitglieder gesucht, um mit dem Projekt richtig starten zu können. Schnell fanden sich einige Personen, mit deren Hilfe schon bald ein grobes Drehbuch erarbeitet wurde. Der Film sollte den Titel „LIAM“ tragen. Dieser Titel ergibt sich aus dem Vornamen des Hauptdarstellers, ein Junge der kurz vor seinem Abschluss steht.

Als feststand, wie viele Schauspieler für die Umsetzung benötigt werden, lud Schulsprecher Maximilian Weisbecker zu einem für alle Schülerinnen und Schüler ab achter Klasse offenen Casting ein, an welchem ca. 40 Schüler*innen teilnahmen. Nach einer Woche der nahezu qualvollen Entscheidungsphase standen die drei Hauptdarsteller fest. Arno Meyer (9h), Anna Geissler (9l) und Viktor Bondarenko (10d) sollten die Story des Films glaubhaft spielen. Auch zwei Lehrerinnen der Schule sind im Film zu sehen. Zum einen Carina Schauermann, welche die Mutter des Protagonisten spielt, zum anderen Beate Moritz-Mayer die als strenge Lehrerin im Film zu sehen ist.

Der Film „LIAM“ handelt von dem jugendlichen Halbwaisen Liam, welcher kurz vor seinem Abschluss steht. Sein Leben verläuft sehr gut. Bis zu jenem Tag, an dem seine Freundin Jess ihre Beziehung zu Liam beendet und er noch am selben Tag seine Mutter betrunken in der Wohnung findet. Als Konsequenz aus ihrem Zustand geht Sie freiwillig in eine Entzugsklinik. Liam ist nun völlig auf sich alleine gestellt. Ab diesem Zeitpunkt überschlagen sich die Ereignisse. Durch Alex, einen Jugendlichen der selber schon viele Erfahrungen mit Alkohol gemacht hat, kommt Liam erstmals mit Alkohol in Kontakt. Nachdem Liam auf Grund seines stark alkoholisierten Zustands des Unterrichts verwiesen wird und in einen tiefen Rausch verfällt, treten bei ihm Halluzinationen auf, die ihm seine Mutter vor Augen führen. Ab diesem Zeitpunkt ist ihm klar: Etwas muss sich ändern. Voller Reue beginnt er sich bei verschiedenen Praxen als Suchthelfer zu bewerben. Nach zwei Jahren Ausbildung behandelt er seine ersten Klienten. Als sich eines Tages die Tür seiner Arztpraxis öffnet und der völlig runtergekommene Alex vor ihm Sitzt, erfährt er, dass er nach einer durchzechten Nacht eine Schlägerei angezettelt hat. Mit viel Glück kam Alex ohne eine Anzeige davon. Er bekam jedoch die Auflage, sich einer Suchttherapie zu unterziehen. Alex zeigt sich einsichtig und möchte, wie Liam damals, seinen Weg vom Alkohol in ein neues Leben finden. Liam erreicht so nun eine weitere Etappe seines Ziels, Leuten, die in einer ähnlichen Lage wie seine Mutter waren, zu helfen.

Im Januar wurde auf Beschluss des Schülerrats der Friedrich-August-Genth-Schule ein fehlendes Gerät zur Tonaufnahme gekauft. Nun konnte die Produktion starten. Am 11. März begannen die tatsächlichen Dreharbeiten. In fünf Drehtagen wurden alle 32 Szenen aufgenommen, wobei in Frankfurt, Bad Soden Salmünster und Wächtersbach gedreht wurde. Die Schülervertretung kooperierte dabei mit der Deutschen Bahn und der Stadt Frankfurt, welche Drehgenehmigungen ausstellten und generell das Filmteam bei seiner Arbeit unterstützten. Projektleiter und Schulsprecher Maximilian Weisbecker dankte allen beteiligten Schüler*innen, Schauspielern, Firmen und der Schulleitung, ohne die dieses große Projekt nicht realisierbar gewesen wäre.

Nachdem in der Karwoche die Schnittarbeiten abgeschlossen wurden, wird am 21. April der fertige Film in der kurzen, siebenminütigen Fassung an den Hessischen Rundfunk geschickt. Mit etwas Glück fährt dann schon bald eine kleine Delegation des Filmteams nach Frankfurt in das HR-Funkhaus am Dornbusch um vielleicht sogar einen Preis entgegen zu nehmen. Aber dies sei alles noch Zukunftsmusik, so Maximilian Weisbecker.

Weitere Informationen, Links und Multimediale Inhalte sind unter www.liam.sv-genth-schule.de zu finden. Hier werden auch alle weiteren Termine zu „LIAM“ zu finden sein.

Bericht: Maximilian Weisbecker


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