Mit dieser erneuten Verleihung hat das Hessische Kultusministerium die Bemühungen der Schule auf diesem Gebiet bewertet und anerkannt.

So arbeiten die an der Schule zuständigen Lehrkräfte Lisa Kadach und Mark Zadra mit der Philipps-Universität in Marburg und dem Schulpsychologischen Dienst des Staatlichen Schulamtes in Hanau zusammen, um Hochbegabungen frühzeitig feststellen zu können. Durch individuell abgestimmtes Fördermaterial in Anlehnung an den „Fritzlarer Koffer“, die Nutzung schulorganisatorischer Möglichkeiten eines Wechsel in Klassen mit einem Schwerpunkt in der Freien Selbstständigen Arbeit und die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Wettbewerben, besonders im naturwissenschaftlichen Bereich, soll ein verlässlicher Rahmen zur Förderung von Schülern mit Hochbegabungen erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden, erklärte Schulleiter Gerhard Gleis. Auch im Bereich der Ganztagsbetreuung wird das Angebot für leistungsfähige Schülerinnen und Schüler weiter ausgebaut. So unterstützen ältere Schülerinnen und Schüler nicht nur Jüngere bei den Hausaufgaben und erhalten dafür aus Mitteln der pädagogischen Nachmittagsbetreuung eine Aufbesserung ihres Taschengeldes. Neben diesem kurzfristigen positiven Effekt haben sie aber dadurch auch die Möglichkeit, in der Praxis zu erproben, ob ein späterer Berufswunsch im pädagogischen Bereich angestrebt werden soll.

Der MINT-Bereich mit Schwerpunkt in den Naturwissenschaften soll im kommenden Schuljahr durch eine Arbeitsgruppe „Junge Forscher“ ergänzt werden. Hier haben sich bereits Lehrkräfte durch Fortbildungen auf die Leitung einer solchen Gruppe weitergebildet. Seit einigen Wochen nutzen zwei Schüler aus der zehnten Klasse ihr Hobby zur Erweiterung des Kursangebotes im Ganztagsprogramm. Sie bieten als Kursleiter für Schüler aus den siebten bis neunten Klassen einen Nachmittagskurs an, in dem der PC und Bildbearbeitungsprogramme im Mittelpunkt stehen.

In einer Zeit, in der man nahezu jede Information über Google auf das Smartphone bekommen kann, müsse dies auch Auswirkungen auf die Inhalte und die Arbeitsweisen von Schule haben. Die Vermittlung von Informationen wird zugunsten der Ausbildung von Interaktionskompetenzen und der Förderung von Kommunikationsfähigkeit in den Hintergrund treten. „Das, was das Smartphone und der PC nicht zu leisten in der Lage sind, nämlich die verantwortungsvolle Kommunikation zwischen den Menschen sicherzustellen und auszubauen, muss zum Mittelpunkt der Arbeit in der Schule werden, betont Gerhard Gleis.

Im Jahr 2018 soll die Zusammenarbeit der Schule mit den örtlichen Betrieben intensiviert werden. Hier gehe es darum, intelligente und effektive Kooperationsformen zu entwickeln, die geeignet sind, die Chancen und den Stellenwert des Handwerks für die Schülerinnen und Schüler zu verdeutlichen und zu erreichen, dass sie bei ihrer Berufswahl diese Angebote mit einbeziehen, erklärte Bettina Klös, die für die Berufsorientierung an der Schule Verantwortung trägt.

Hochbegabung ist nicht nur ablesbar im theoretischen Bereich, sondern auch in einer angemessenen ökonomischen und ökologischen Lösung konkreter technischer Probleme. Die ROBOTIC-AG, verbunden mit dem Einsatz eines 3-D-Drucker, soll hier in Kooperation mit Wächtersbacher Betrieben weitere Ansatzpunkte und Erkenntnisse liefern, um noch stärker Realität in die Schule einkehren zu lassen. Hierzu passten auch Vorträge zu konkreten Fragestellungen durch Fachleute aus dem Bereich der Wirtschaft und der Betriebe.

„Die Schulleitung ist sich sicher, dass die angedachten Initiativen auf eine positive Resonanz bei den Betrieben stoßen wird,“ ist sich Direktor Gleis sicher.


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