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Als erstes kämpfte Kim Gottwald in der Gewichtsklasse der U18 bis 57kg. Nach ihrem ersten Sieg stand sie der Meisterin aus Nordrhein-Westfalen, Anna Schmitz, gegenüber. Von Anfang an dominierte Kim Gottwald den Kampf und war in Part eins, dem Faust- und Fußkampf, haushoch überlegen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in Part 2 gelang es Kim Gottwald dann auch Part zwei zu dominieren und die Gegnerin mit Hüftwurf zu werfen und anschließend im Haltegriff festzuhalten. Dies bedeutete technische Überlegenheit für Kim Gottwald und vorzeitiges Kampfende.

Im Halbfinale stand Kim Gottwald Maria Dickertmann aus Hofheim gegenüber. Auch hier dominierte sie von Anfang an den Kampf und schaffte es dank dreier Ippons in allen Parts auch diesen Kampf vorzeitig mit technischer Überlegenheit zu gewinnen. 

Im Finale besiegte Kim Gottwald dann die Hessenmeisterin und fünftplatzierte der Hamburg Open, Emily Kern aus Limburg, ebenfalls mit technischer Überlegenheit. Zu schnell und treffsicher waren ihre Faustschläge und Fußtritte in Part eins, dann warf sie ihre Gegnerin mit kleiner Innensichel auf Ippon und arbeitete sich anschließend am Boden in einen Armhebel vor und zwang ihre Gegnerin hier abzuschlagen. „Ich bin begeistert, wie meine Tochter heute gekämpft hat. Das war ein riesiger Schritt nach vorne. Sie hat alle Vorgaben umgesetzt und im Kampf sehr gut auf mich gehört. Sie hatte Spaß und absolut souverän ihre Kämpfe gestaltet.“, freute sich sichtlich stolz Trainer und Papa Jens Gottwald.

Genauso souverän gewann anschließend  Timon Kaeppel die Gewichtsklasse der U21 bis 69kg, Im ersten Kampf fegte er förmlich mit 14:0 Punkten und technischer Überlegenheit den Wiesbadener Jago Lorenzen von der Matte. Im zweiten Kampf traf er auf einen alten Rivalen, Dylan Moyer aus Dotzheim, den er ebenfalls von Beginn an beherrschte, mit Hüftwurf auf Ippon werfen konnte und am Boden mit einer Haltetechnik fixierte. Auch dieser Kampf war nur kurze Zeit später für den Hanauer gewonnen. Im nächsten Kampf traf er auf den Meister aus Nordrhein-Westfalen, Nils Owsianny. Es entwickelte sich ein harter Kampf, den Timon Kaeppel am Ende der Kampfzeit mit 18:11 Punkten für sich entscheiden konnte. Im letzten Kampf traf er auf den Lokalmatadoren Luke Hartmann aus Gelsenkkirchen. Auch diesen Kampf dominierte Timon Kaeppel von Anfang an und gewann diesen nach der Kampfzeit ungefährdet mit 15:11 Punkten. Trainer Jens Gottwald: „Das war eine herausragende Leistung von Timon und ich freue mich auf weitere Turniere mit ihm. Er wurde heute mehr als verdient West-Deutscher Meister.“

Als letztes griff der frisch gekürte Polizei-Hessenmeister Jan Deparade in der Gewichtsklasse bis 77kg ins Geschehen ein. Auch er zeigte die Klasse der Brüder-Grimm-Städter an diesem Tag und gewann wie Kim Gottwald alle seine Kämpfe vorzeitig mit technischer Überlegenheit. Im ersten Kampf lies Jan Deparade Moritz Welsch aus Saarland keine Chance. Im zweiten Kampf traf Jan Deparade, auf den erfahrenen Kämpfer Alexander Voltmer aus dem Saarland, den er zahlreiche Male auf Ippon werfen konnte, bevor er sich dann noch einen Ippon in Part eins mit einem deutlichen Treffer durch einen Handkantenschlag zum Kopf sicherte. Im letzten Kampf traf er dann auf Alexander Könke aus Siegerland. Auch diesen Kampf beherrschte Jan Deparade von Beginn an. Nach ippon in Part zwei und drei holte er sich dann durch einen gezielten Fauststoß zum Bauch noch den Ippon in Part eins und gewann den letzten Kampf ebenfalls vorzeitig mit technischer Überlegenheit. 

Trainer Jens Gottwald zufrieden: „Jan hat sich weiter riesig gesteigert. Es freut mich, dass er seine verletzten Teamkollegen Sebastian Uhlendorf und Patrick Sagorski in der Gewichtsklasse bis 77kg  so würdig vertreten hat. Die Athleten hatten heute elf Kämpfe, haben 11 Kämpfe gewonnen und davon 9 vorzeitig. Das war eine beeindruckende Leistung von allen! Erwähnenswert für mich ist noch, dass Timon eine solch souveräne Leistung an dem Ort gezeigt hat, an dem sein verstorbener Bruder Kilian seine letzte Medaille bei Deutschen Meisterschaften gewonnen hatte. Daran musste ich den ganzen Tag denken. Kilian wäre sicherlich stolz auf seinen kleinen Bruder gewesen.“

Das Abschneiden der Hanauer Athleten begeisterte auch den ersten Vorsitzenden des Kampf- und Sportclub Hanau, Sebastian Bartholomäus: „Glückwunsch an alle drei Athleten und den Erfolgstrainer Jens Gottwald. Besser kann man es nicht mehr machen.“


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