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Bis es soweit ist, müssen eine Vielzahl von Ausschreibungen, Auswertungen und als deren Folge Verträge geschlossen werden, deren Komplexität kaum jemandem bewusst ist. Manchmal werden diese Vorarbeiten auch vergeblich gemacht, dann nämlich, wenn kein Angebot eingereicht wird.

Der Kreisausschuss hat dieser Tage die Vergabe des Rahmenvertrags für die jährlichen Wartungsarbeiten der eingebauten und beweglichen Sportgeräte in allen Sporthallen sowie die Lieferung und Montage von Sportgeräten im Wetteraukreis frei gegeben. „Wir geben immerhin 650.000 Euro innerhalb der nächsten 4 Jahre für Sportgeräte und deren Wartung aus. Das tun wir, um auch morgen noch sicheren und attraktiven Schulsport zu ermöglichen“ betont der Wetterauer Schuldezernent. Bis ein solcher Rahmenvertrag geschlossen wird, ist allerdings eine Menge von Vorarbeiten durch die Schulverwaltung zu leisten.

Zur formellen Prüfung der Bewerber um den Auftrag gehört die Eignung der Unternehmen bezüglich Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowohl für Planung, Lieferung als auch für Wartungsarbeiten. Um dies nachzuweisen, können eine Vielzahl von Nachweisen, Verpflichtungserklärungen, die Vorlage von Gütezeichen, Referenzlisten, Versicherungsnachweisen, Patenturkunden, Meisterbescheinigungen, IHK-Prüfzeugnisse angefordert werden. Zudem werden zwei zufällig ausgewählte Referenzprojekte abgefragt.

Schließlich gibt es eine sogenannte Bewertungsmatrix in die: Preise und Folgekosten sowie Funktionalität und Sicherheit einfließen. Diese einzelnen Aspekte werden dann wieder unterteilt. Bei dem Bereich Funktionalität und Sicherheit werden einzelne Sportgeräte von der Reckanlage über Klettertauanlagen, Sprossenwände, Gitterleiter, verschiedene Ballsportarten im Detail ausgewertet. Bei den Folgekosten geht es um Einzelaspekte wie Nachlieferung, Gewährleistung, Kundendienst und ökologische Materialien.

Schließlich gibt es noch einen 14-seitigen Bieterpreisspiegel, bei dem jedes einzelne Detail einzeln aufgelistet und mit Preisen versehen ist. Das beginnt mit einer Reckanlage, mit Strecksäulen, Bodenhülsen, Reckstangen, Ablagevorrichtungen für Dreifachreckanlagen, Montagekosten, Kernbohrungen bis hin zu Ankerhaken und reicht über Anlagen für verschiedene Ballsportarten, wie etwa eine Basketball-Deckenanlage (Kostenpunkt: 3.200 Euro) oder Basketball-Wandanlage (Kostenpunkt: 750 Euro), bis hin zu Volleyball- und Badminton-Netzen und hunderten anderen Einzelpositionen.

„Manchmal kommt nicht einmal ein Angebot“

Auf dieser Basis werden dann die Verträge geschlossen. Sie sind Grundlage für die Vergabe von Aufträgen zur Lieferung und Montage von Sportgeräten sowie die Wartung von eingebauten und beweglichen Sportgeräten in den 69 kreiseigenen Turnhallen. Ein erheblicher Aufwand, der mit der Vergabe solcher Aufträge verbunden ist, zumal diese auch noch europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Durch die gute Auftragslage der Industrie kommt es vor, dass nur wenige, manchmal auch gar keine Angebote abgegeben werden. „Dann müssen wir diesen Auftrag noch einmal ausschreiben, was nicht nur ein erheblicher Arbeitsaufwand, sondern auch zu deutlichen Zeitverzögerungen führen kann“ bedauert Schuldezernent Weckler und bittet um Verständnis, dass es auch manchmal etwas länger dauert, bis solche Aufträge dann umgesetzt sind.

Foto: Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler macht sich ein Bild von der Ausstattung mit Sportgeräten.


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