In der 36. Ausgabe der Zeitung wird das Thema Aufmerksamkeitsdefizit – Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS aus vielen Blickwinkeln betrachtet.

Renate Rockstroh, im Friedberger Gesundheitsamt für Kinder- und Jugendmedizin zuständig, schreibt über Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsansätze von ADHS. „Die Ursachen für die Krankheit sind bis heute nicht vollständig geklärt.“ Mit höchster Wahrscheinlichkeit spiele eine genetische Disposition eine entscheidende Rolle. Aber auch soziale Faktoren und Komplikationen während der Schwangerschaft, Geburt und in der Neugeborenenperiode können zur Entwicklung dieser Störung beitragen.

Der Friedberger Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dr. Andreas Rave, sieht als besondere Verhaltensauffälligkeit bei ADHS-Kindern, dass sie sich in verschiedenen sozialen Situationen „daneben“ verhalten, indem sie die Grenzen zu anderen nicht wahrnehmen. Sie benehmen sich oft zu grob, zu impulsiv und distanzlos und bemerken es nicht. Die anderen können mit ihrem Verhalten nicht umgehen und ziehen sich zurück. Das ADHS-Kind fühlt sich abgewiesen.

Jörn-Gabriel Schmidt, Psychotherapeut für Kinder- und Jugendliche in Bad Vilbel, stellt in seinem Beitrag fest, dass ADHS ein Symptom ist, das auf ein tieferliegendes Problem hinweist. Dabei müsste man ermitteln, was das Kind so unruhig sein lässt, warum es nicht „in sich ist“. Für ihn ist das Spiel ein wichtiges Mittel bei der Einübung neuer Verhaltensweisen. „Das Spiel ist die Sprache des Kindes, das Medium für seine Selbstdarstellung.“

Wie wichtig Selbsthilfegruppen für Betroffene und deren Eltern sind, zeigen zwei Interviews mit Eltern, die feststellen, dass die Selbsthilfegruppe das Beste war, was ihnen passieren konnte.

Gesundheitsdezernentin Becker-Bösch: Selbsthilfezeitung ist ein wichtiges Informationsmedium

Yvonne Messinger, Leiterin der Fachstelle Erziehungsberatung und Eingliederungshilfe des Wetteraukreises, stellt verschiedene Hilfen für Familien vor. Die Erziehungsberatungsstelle unterstützt dabei, die erzieherischen Kompetenzen von Eltern zu stärken und leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Entwicklungsbedingungen der betroffenen Kinder und Jugendlichen.

In einem Porträt wird die Institutsambulanz und Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Butzbach vorgestellt und schließlich werden Bücher und Webseiten zum Thema ADHS vorgestellt.

„Die Selbsthilfezeitung für den Wetteraukreis ist ein wichtiges Informationsmedium für Familien, deren Kinder unter ADHS leiden“, stellt Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch fest. Die Selbsthilfezeitung für den Wetteraukreis, die sich als Sprachrohr der Selbsthilfelandschaft des Wetteraukreises versteht, ist im Friedberger Kreishaus, in allen Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Krankenhäusern, Apotheken, Arzt-, physio- und psychologischen Praxen, in den Geschäftsstellen der Sparkasse Oberhessen, Büchereien und in der Bürgeraktive Bad Vilbel erhältlich.

Die Zeitschrift ist außerdem abrufbar im Internet unter selbsthilfe.wetterau.de.

Selbsthilfe-MEILE

Und außerdem gibt es die Selbsthilfezeitung auch bei der Selbsthilfe-MEILE, die in diesem Jahr in Bad Nauheim stattfindet:

Samstag, 11. August
Bad Nauheim
Fußgängerzone/Aliceplatz

Dort gibt es eine Vielzahl von Informationen über die Selbsthilfelandschaft in der Wetterau und natürlich die Selbsthilfegruppen zum Thema ADHS.

Foto: Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch lädt zur Lektüre der neuen Selbsthilfezeitung und zum Besuch der Selbsthilfe-MEILE herzlich ein.


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