„Menschen in Beirut wertvolle Hilfe geleistet“

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Der hessische Innenminister Peter Beuth hat die ersten 36 deutschen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW), die am Montagmorgen aus Beirut zurück nach Deutschland gekehrt sind, in Rüsselsheim begrüßt und den Rettungs- und Bergungsspezialisten persönlich für ihren unverzüglichen und professionellen Einsatz gedankt.

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Das THW war in der libanesischen Hauptstadt Beirut insgesamt vier Tage im Einsatz, unter ihnen 18 Einsatzkräfte aus Hessen. Zu den Aufgaben des THWs gehörte die Suche nach verschütteten Personen sowie die Beurteilung von Gebäudeschäden.

„Die verheerende Explosion im Hafen von Beirut und die vielen Toten und Verletzten haben uns alle erschüttert. Wer die Bilder der schweren Detonation sowie die massive Zerstörung des Hafens und Teile der Innenstadt Beiruts gesehen hat, kann nur vermuten, wie sich die Situation vor Ort für die Helfer des THW tatsächlich dargestellt hat. Bei solch verheerenden Katastrophen ist schnelle und professionelle Unterstützung wichtig. Sie alle haben nicht gezögert und Verantwortung übernommen und unter widrigsten Bedingungen den Menschen in Beirut geholfen. Ihre Professionalität und Ihr Engagement haben den Menschen gezeigt, dass die Bundesrepublik Deutschland in Zeiten großer Not humanitäre Verantwortung übernimmt. Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihren Einsatz zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Libanon“, so der hessische Innenminister Peter Beuth am THW-Bundesstützpunkt in Rüsselsheim.

Insgesamt 46 Kräfte und vier Rettungshunde der THW-Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) waren am Mittwoch, den 5. August, im Auftrag der Bundesregierung und auf Ersuchen des Auswärtiges Amt nach Beirut geflogen. Einige Helfer bleiben noch bis Donnerstag in der libanesischen Hauptstadt. Sie überprüfen weiterhin Gebäude auf ihre Substanz und Einsturzgefahr, um weiteren Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. Nach der Explosion am Hafen, bei der mehr als 150 Menschen getötet und rund 6000 Menschen verletzt wurden, konnten die THW-Kräfte vor Ort keine Überlebenden retten.

Foto: Marcel Edelmann

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