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„Phosphor ist ein wichtiger Rohstoff und zentral für das Wachstum von Pflanzen, weswegen er in der Landwirtschaft als Düngemittel unverzichtbar ist. Phosphor ist weltweit knapp. Relativ große Mengen finden sich in Klärschlamm, der immer noch verbrannt und der darin enthaltene Rohstoff ungenutzt verpufft. Ab 2029 wird eine Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm eingeführt. Bisher herrscht noch Unsicherheit bei Landwirtinnen und Landwirten, ob der so gewonnen Stoff zum Düngen geeignet ist. Damit das recycelte Phosphor als Düngemittel zugelassen und verwendet werden kann, muss zunächst die Schadstoffarmut und die Düngewirkung nachgewiesen werden. Das Hessische Landeslabor führt deshalb derzeit in unserem Auftrag entsprechende Untersuchungen durch, um die Produktqualität zu überprüfen“, sagte Staatssekretär Oliver Conz, der am Donnerstag die Versuchsstation besuchte und sich ein Bild vom Zwischenstand der Versuche machte.

Zum einen wird im Kooperationsprojekt des Landeslabors mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft untersucht, inwiefern Pflanzen den Phosphor aufnehmen. Das Hessische Umweltministerium hat hierzu standardisierte Pflanzversuche mit zehn unterschiedlichen Recyclingphosphaten aus Klärschlämmen und Klärschlammaschen sowie aus der Abwasserbehandlung in einem Leistungsvergleich zu konventionellem Dünger beauftragt. Für den Versuch laufen in der Vegetationshalle des Landesbetriebs Landwirtschaft insgesamt 48 Gefäße auf einer kontinuierlich umlaufenden Bandanlage mit automatisierter Bewässerung. Unter der Zugabe unterschiedlicher Rezyklate wird das Pflanzenwachstum der Versuchspflanze Weidelgras untersucht und damit die jeweilige Düngewirksamkeit festgestellt. Außerdem wird durch analytische Messverfahren im Landeslabor der Schadstoffgehalt der Rezyklate bestimmt. So können die Herstellerangaben überprüft und die Produktqualitäten objektiv bestätigt werden.

„Die Ergebnisse des Versuchs werden uns ein ganzes Stück weiterbringen bei der Beurteilung neuer Düngemittel aus Recyclingphosphaten. Das ist ein wichtiger Schritt für den Ressourcenschutz: Wenn wir diesen knappen Rohstoff in Hessen herstellen und nutzen, können wir die weltweiten Vorkommen schonen und lange Lieferwege vermeiden“, erklärte Oliver Conz.

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